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Irapuato

Gefahr für Unbarmherzige
Die heutige Schriftstelle vom richtigen Fasten, neuen Kleid und neuen Wein folgt unmittelbar nach dem Besuch Jesu im Haus des Zöllners Levi, wo die heuchlerischen Pharisäer sich empörten und voll Unwillen zu Seinen Jüngern sagten: "Wie könnt ihr zusammen mit Zöllnern und Sündern essen und trinken?" (Lk 5,30) Im heutigen Evangelium setzen sie noch eines drauf und fragen vorwurfsvoll: "Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die Jünger der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken." (Lk 5,33) Jesus setzt ihrer harten, unbarmherzigen Anklage das Bild vom neuen Kleid und neuen Wein entgegen und verweist so auf das neue Leben in der Barmherzigkeit, die Er als Seelen-Bräutigam allen Menschen anbietet. Diese Seine Barmherzigkeit sollen wir dann weitergeben, ja sie durch Werke der Barmherzigkeit lobpreisen. So sagte Jesus zur hl. Sr. Faustine: „Ich verlange von dir Taten der Barmherzigkeit, die aus deiner Liebe zu Mir hervorgehen sollen. Barmherzigkeit sollst du immer und überall deinen Nächsten erweisen, du kannst dich davor weder drücken noch ausreden oder entschuldigen. Ich gebe dir 3 Möglichkeiten, dem Nächsten Barmherzigkeit zu erweisen: 1. die Tat, 2. das Wort, 3. das Gebet… So preist und verehrt die Seele meine Barmherzigkeit.“ (742) Und Jesus fügte noch dazu: „Wenn die Seele nicht in irgendeiner Weise Barmherzigkeit übt, wird sie am Tage des Gerichts Meine Barmherzigkeit nicht erfahren. Wenn doch die Seelen ewige Schätze ansammeln wollten, sie würden Meinem Urteil mit Barmherzigkeit zuvorkommen und nicht gerichtet werden!“ (1317) Nützen wir jeden Tag, um barmherzig mit den Mitmenschen zu sein, sei es mit der Tat, dem Wort oder mit dem Gebet, ganz besonders, indem wir allen alles vergeben und auch unsere Feinde segnen und für sie beten.

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