Italienischer Abgeordneter verteidigt ehemaligen päpstlichen Zeremonienmeister
Am 4. Januar berichtete VeronaNews.net, dass Vito Comencini (Popolo Veneto), Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer, in einem öffentlichen Brief seine Solidarität mit dem Prälaten bekundet hat.
Comencini hält die Entlassung für "ungerecht und töricht" und fügt hinzu, dass sie ein "beunruhigendes Zeichen der Verfolgung" sei.
Weder der Ton noch die Entlassung wurden von einer offiziellen Erklärung der vatikanischen Behörden begleitet.
Der italienische Politiker ist sich bewusst, dass Monsignore Agostini 'seit einiger Zeit im Visier' war und behauptet, dass das angebliche Abhören lediglich als Rechtfertigung für seine Entlassung diente.
Comencini bringt den Fall mit dem in Verbindung, was er als ideologischen Wandel innerhalb der Kirche bezeichnet, und verweist auf interne kulturelle Spannungen und umfassendere Veränderungen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
Monsignore Agostini ist ein Befürworter der Messe im römischen Ritus. Der Audio-Skandal wurde von SilereNonPossum.com aufgedeckt. Der Blog wird von einem homosexuellen Aktivisten betrieben, der in den sozialen Medien andeutete, dass der Prälat ebenfalls homosexuell ist.
Bild: Vito Comencini, Marco Agostini, AI-Übersetzung