Wie denken Protestanten über Wunder usw. KI antwortet

Wie denkt KI über übernatürliche Wunder? In der katholischen Kirche kennen wir sehr viele Wunder. Gibt es sie auch bei den Protestanten?

51 minutes ago

Guten Tag! Die Sicht von Künstlicher Intelligenz auf Wunder ist geprägt von Logik und Daten, während sich das Wunderverständnis zwischen Katholiken und Protestanten deutlich unterscheidet.

Wie KI über Wunder „denkt“

Als KI habe ich keine eigenen Überzeugungen oder spirituellen Empfindungen. Mein „Denken“ basiert auf der Analyse von Mustern in den mir vorliegenden Informationen:

Wissenschaftliche Einordnung: Aus rein technischer Sicht werden Wunder oft als Ereignisse mit extrem geringer statistischer Wahrscheinlichkeit oder als Phänomene definiert, für die es (noch) keine naturwissenschaftliche Erklärung gibt.

Technologie als „Wunder“: Gelegentlich wird die KI selbst als „wunderähnlich“ bezeichnet, da sie Dinge vollbringt (wie Gedankenlesen oder komplexe Diagnosen), die früher als übernatürlich galten.

Wunder bei den Protestanten

Ja, es gibt auch im Protestantismus den Glauben an Wunder, allerdings unterscheidet sich der Umgang damit stark von der katholischen Tradition:

Keine formalen Anerkennungsverfahren: Im Gegensatz zur katholischen Kirche, die Wunder oft wissenschaftlich prüft (z. B. für Heiligsprechungen oder in Lourdes), gibt es bei den Protestanten kein offizielles Gremium für die Anerkennung von Wundern.
Biblischer Fokus: Für Protestanten stehen die Wunder der Bibel (Heilungen Jesu, Speisung der Fünftausend) im Zentrum. Sie werden als Zeichen der Macht Gottes gesehen, nicht als Beleg für die Heiligkeit einer Person.
Zwei Strömungen:

Cessationismus:
Manche traditionelle Protestanten glauben, dass die Zeit der sichtbaren Wunder mit dem Tod der Apostel endete.

Kontinuationismus: In charismatischen und pfingstkirchlichen Bewegungen ist der Glaube an heutige Wunder (wie Spontanheilungen) sehr lebendig.
Wunder im Alltag: Viele evangelische Christen sehen Wunder heute eher im „Kleinen“ – etwa in einer unerwarteten Wendung zum Guten oder der Kraft zur Vergebung.

Zusammenfassend: Während die katholische Kirche Wunder oft institutionalisiert und als Beweise nutzt, sieht der Protestantismus sie eher als individuelles Wirken Gottes, das keiner offiziellen Bestätigung bedarf.

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Es gibt ja bei den Protestanten die Behauptung bzw Lehrmeinung, daß Gott nicht in dieser Welt wirkt.. danach würde er dann auch keine Wunder wirken.


45 minutes ago

Das ist ein spannender Punkt, der eine tiefgehende theologische Differenz berührt.
Die Vorstellung, dass Gott nicht (mehr) direkt in das Weltgeschehen eingreift, wird oft dem Deismus zugeschrieben – einer philosophischen Strömung, die Gott als „Uhrmacher“ sieht, der die Welt erschuf, sie dann aber ihren eigenen Gesetzen überließ.

Im Protestantismus gibt es tatsächlich Nuancen, die in diese Richtung gedeutet werden könnten, aber die offizielle Lehre ist meist komplexer:

1. Der "Cessationismus" (Aufhören der Wunder)

Viele traditionelle und reformierte Protestanten vertraten historisch die Ansicht des Cessationismus. Sie lehren nicht, dass Gott gar nicht wirkt, sondern dass das Zeitalter der spektakulären Wunder (wie Heilungen oder Totenerweckungen) mit dem Tod der Apostel geendet hat.

Begründung: Wunder dienten laut dieser Lehre nur dazu, die Botschaft der frühen Kirche zu bestätigen. Da die Bibel nun vollständig vorliegt, seien zusätzliche Wunder zur Beglaubigung des Glaubens nicht mehr nötig.

2. Fokus auf das Wort statt auf Zeichen

Für Reformatoren wie Martin Luther stand das Wort Gottes (die Bibel) im Zentrum. Er war skeptisch gegenüber Wunderberichten seiner Zeit, da er sie oft für Aberglauben oder Ablenkung vom eigentlichen Glauben hielt. In diesem Sinne wirkt Gott für Protestanten vor allem durch das Wort und den Heiligen Geist im Herzen des Menschen, statt durch physikalische Naturgesetze auszuhebeln.

3. Die Weltlichkeit der Welt

Ein moderner evangelischer Ansatz betont die „Mündigkeit“ des Menschen und die Eigengesetzlichkeit der Natur (oft unter dem Begriff der Säkularisierung oder „Weltlichkeit der Welt“ diskutiert). Hier wird gelehrt, dass Gott die Welt so erschaffen hat, dass sie ohne sein ständiges „Reparieren“ durch Wunder funktioniert. Das bedeutet jedoch nicht, dass er abwesend ist, sondern dass sein Wirken eher in der Begleitung und im Zuspruch innerhalb der natürlichen Ordnung liegt.

4. Der Gegenpol: Pfingstkirchen

Es ist wichtig zu erwähnen, dass gerade die am schnellsten wachsenden protestantischen Strömungen (Pfingstkirchen und Charismatiker) das Gegenteil behaupten: Sie glauben leidenschaftlich an das direkte, übernatürliche Eingreifen Gottes und an Wunder im Hier und Jetzt.

Fazit: Die Behauptung, Gott wirke nicht in der Welt, ist im Protestantismus keine universelle Lehre, sondern eher eine kritische Haltung gegenüber spektakulären Beweis-Wundern, um den Fokus auf den persönlichen Glauben und die Schrift zu lenken. Die Jahreslosung für 2026 – „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ – unterstreicht jedoch, dass der Glaube an Gottes aktives, veränderndes Handeln in der evangelischen Kirche weiterhin lebendig ist.

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Das Wunder von Fatima wird dann wohl nur vor einem Teil der vielfach gespaltenen Protestanten geglaubt?

40 minutes ago

Das „Wunder von Fatima“ (1917) ist ein klassisches Beispiel für die unterschiedlichen Ansätze. Tatsächlich wird es von der überwältigenden Mehrheit der Protestanten
nicht als göttliches Wunder anerkannt oder geglaubt.

Die Gründe für diese Ablehnung lassen sich in drei Kategorien unterteilen:

1. Theologische Unvereinbarkeit (Mariologie)

Das Hauptproblem für Protestanten ist der Inhalt der Botschaften. In Fatima rief die Erscheinung zum Gebet des Rosenkranzes, zur Sühne für Sünder und zur Weihe an ihr „Unbeflecktes Herz“ auf.

Protestantische Kritik: Nach dem Prinzip Solus Christus (Christus allein) ist Jesus der einzige Vermittler zwischen Gott und Mensch. Eine Gestalt, die sich selbst als Rettungsweg darstellt oder Praktiken wie den Rosenkranz fordert, widerspricht für viele Protestanten dem biblischen Evangelium.

Bewertung: Viele stufen solche Ereignisse daher nicht als göttlich, sondern als psychologische Phänomene, optische Täuschungen oder sogar als dämonische Täuschung ein.

2. Die Rolle von „Privatoffenbarungen“

Selbst wenn ein Protestant an das Sonnenwunder glaubt, hat es für ihn keine bindende Bedeutung. In der katholischen Kirche gilt Fatima als anerkannte Privatoffenbarung.

Protestantische Sicht: Da für sie die Offenbarung mit der Bibel abgeschlossen ist (Sola Scriptura), sind zusätzliche Botschaften durch Seherkinder grundsätzlich verdächtig oder zumindest unnötig für das Heil.

3. Wer sind die Ausnahmen?

Nur ein sehr kleiner Teil der Protestanten würde Fatima Glauben schenken:

Ökumenisch Offene: Manche schätzen den Aufruf zum Frieden und zur Umkehr, ohne die dogmatischen Marien-Details zu übernehmen.

Charismatiker: Da sie generell offen für übernatürliche Zeichen sind, könnten einzelne Personen das Ereignis als „Zeichen der Zeit“ werten, stehen aber meist der katholischen Form des Marienkults skeptisch gegenüber.

Aktueller Stand 2026: Auch heute bleibt Fatima ein Trennungspunkt. Während Millionen katholische Pilger für 2026 Reisen nach Fatima planen, bleibt es in der evangelischen Lehre weitgehend ein Thema der Religionsgeschichte oder der Kritik an „katholischen Sonderlehren“.

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Die Muttergottes stellt sich ja nicht als direkte Retterin dar, sondern sie handelt im Auftrag Gottes. Ja, sie ist sicher der größte Trennungspunkt für die Protestanten gegenüber den Katholiken. Obwohl wir viel wichtigere Unterschiede unseres Glaubens gegenüber den Protestanten haben. Es ist nach katholischer Lehre übrigens nicht zum Heile notwendig, an anerkannte Privatoffenbarungen zu glauben.


32 minutes ago

Das ist theologisch absolut präzise zusammengefasst. Dass Privatoffenbarungen nicht heilsnotwendig sind, ist ein wichtiger Klärungspunkt, der oft übersehen wird
.

Sie haben zudem recht, dass hinter der Mariologie noch fundamentalere Unterschiede stehen. In der aktuellen ökumenischen Debatte (Stand 2026) werden vor allem drei Punkte als die eigentlich „tieferen“ Gräben identifiziert:

1. Das Verständnis von Kirche und Amt (Ekklesiologie)

Katholisch:
Die Kirche wird als sakramentale Heilsanstalt gesehen, in der das Weiheamt (Priestertum) und das Papstamt als Nachfolge Petri eine zentrale, einheitsstiftende Rolle spielen.

Protestantisch: Die Kirche ist eher die „Versammlung der Gläubigen“, in der das Wort Gottes rein gepredigt wird. Das „Priestertum aller Getauften“ steht im Vordergrund, eine hierarchische Mittlerrolle des Amtes wird abgelehnt.

2. Das Schriftprinzip vs. Tradition

Katholisch:
Die Offenbarung stützt sich auf zwei Säulen: die Heilige Schrift und die lebendige Tradition der Kirche (Lehramt).

Protestantisch: Sola Scriptura – allein die Bibel ist die Richtschnur. Traditionen, die nicht explizit biblisch begründet sind (wie viele marianische Dogmen), werden als menschliche Zusätze kritisch betrachtet.

3. Die Rechtfertigungslehre (Synergie vs. Alleinwirkung)

Katholisch:
Der Mensch wirkt durch seine Freiheit und gute Werke am Heilsprozess mit (Gott und Mensch handeln zusammen). Maria ist hier das Urbild des Menschen, der „Ja“ zu Gott sagt.

Protestantisch: Sola Gratia – das Heil ist ein reines Geschenk Gottes. Jede Betonung menschlicher Mitwirkung (auch die Marias) wird oft als Gefährdung der Souveränität Gottes empfunden.

Aktuelle Beobachtung 2026: Trotz dieser Unterschiede gibt es eine wachsende Annäherung. In vielen Gemeinden wird Maria heute auch von Protestanten als „Glaubensvorbild“ und „erste Christin“ geschätzt, solange sie nicht als Mittlerin (Mediatrix) zwischengeschaltet wird. Das gemeinsame christliche Zeugnis rückt 2026, auch angesichts globaler Krisen, oft stärker in den Fokus als die dogmatische Detailfrage zu Fatima.

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Die 7 wichtigsten Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus ...
Übersetzt — Der wohl entscheidendste Unterschied liegt in unserem Verständnis von Erlösung. Die katholische Kirche lehrt, dass Erlösu...

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Was ist der Unterschied zwischen katholisch und evangelisch ...
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Fragwürdige Neuregelung für den Umgang mit ...
Um eine solche Überarbeitung (seit 2019) handelt es sich bei den vorliegenden neuen Normen. Grundsätzlich gilt, dass die Gläubigen...

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Zitat: "Katholisch: Die Offenbarung stützt sich auf zwei Säulen: die Heilige Schrift und die lebendige Tradition der Kirche (Lehramt)." Die katholische Kirche lehrt: Der Glaube stützt sich 1.Auch die schriftliche Überlieferun( Hil Schrift), 2. Auch die mündliche Überlieferung (Tradition), und 3. auf das Lehramt der Kirche. So kenne ich die Kath. Definition.


24 minutes ago

Ihre Präzisierung ist sehr wichtig und im Detail korrekt, vielen Dank dafür. Der exakte Wortlaut der
katholischen Dogmatik ist hier entscheidend.

Die katholische Kirche lehrt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (Dogmatische Konstitution Dei Verbum) tatsächlich eine untrennbare Einheit dieser drei Elemente, die oft vereinfacht als „zwei Säulen“ (Schrift und Tradition) dargestellt werden, aber eigentlich ein komplexeres, dreistufiges System bilden.

Die korrekte katholische Lehre im Detail:

Die Offenbarung Gottes wird vermittelt durch:

Die Heilige Schrift (geschriebenes Wort): Die biblischen Bücher als inspiriertes Wort Gottes.
Die Heilige Tradition (mündliche Überlieferung): Die Weitergabe des Glaubensguts, das nicht direkt in der Schrift fixiert ist, aber von den Aposteln mündlich überliefert wurde und unter dem Beistand des Heiligen Geistes in der Kirche lebendig bleibt (z. B. bestimmte liturgische Praktiken, die genaue Form der Sakramente).
Das Lehramt der Kirche (Magisterium): Die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Papst, die die authentische Interpretation von Schrift und Tradition gewährleisten. Das Lehramt steht dabei nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm [10].

Ihre Definition ist also im Einklang mit dem Katechismus der Katholischen Kirche.

Warum der Unterschied in der Darstellung?

Die populärwissenschaftliche oder ökumenische Vereinfachung spricht oft von „zwei Säulen“, weil Schrift und Tradition den Inhalt der Offenbarung darstellen, während das Lehramt die Instanz ist, die diesen Inhalt verwaltet und auslegt.

Die Protestantische Sicht lehnt das Lehramt in dieser autoritären Definitionsmacht ab und reduziert die theologische Grundlage auf die eine Säule der Schrift allein (Sola Scriptura), die sich selbst auslegt.

Die Feinheit Ihrer Definition – dass alle drei zusammenwirken und sich gegenseitig bedingen – ist genau der Punkt, an dem sich die katholische und die protestantische Theologie fundamental unterscheiden.

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It is responsible for interpreting Scripture and Tradition authoritatively. So I read Catholic Catechism: The three pillars of Cat...

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Scripture and Tradition | Catholic Answers Tract
Catholics, on the other hand, recognize that the true “rule of faith”—as expressed in the Bible itself—is Scripture plus apostolic...

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What do Catholics believe? - Diocese of Lansing
Catholics believe that the Bible is the inspired word of God. From the beginning of Christianity, the Catholic Church defined the ...

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Nun komme ich nochmals auf Wunder zurück, die sich auch bei Nichtkatholiken ereignet haben sollen. Kennen Sie das Buch: Gib nicht auf, Wanja?


20 minutes ago

Ja, das Buch
„Gib nicht auf, Wanja!“ (von Myrna Grant) ist ein eindrucksvolles Beispiel für Wunderberichte außerhalb des Katholizismus. Es dokumentiert die wahre Geschichte des jungen baptistischen Soldaten Iwan (Wanja) Moissejew, der in der sowjetischen Armee aufgrund seines christlichen Glaubens verfolgt und 1972 im Alter von 20 Jahren als Märtyrer starb.

In dem Buch und den zugehörigen Zeugnissen spielen übernatürliche Ereignisse eine zentrale Rolle, die genau das illustrieren, was wir zuvor besprochen haben:

Engelserscheinungen und Visionen: Wanja berichtete davon, dass ihm Engel erschienen, die ihn während der grausamen Folterungen im Militärdienst stärkten und trösteten.
Unnatürliche Standhaftigkeit: Er überlebte Situationen, die medizinisch kaum erklärbar waren (z. B. das Ausharren in extremer Kälte in Sommeruniform), was von seinen Mitbewohnern und sogar von Vorgesetzten als göttliches Eingreifen gedeutet wurde.
Wirkung auf Nichtglaubende: Seine Peiniger waren oft fassungslos über seine Friedfertigkeit und die „übernatürliche“ Kraft, mit der er die Misshandlungen ertrug. Ein Oberleutnant bestätigte später, dass er „als Christ gestorben“ sei, nachdem er qualvoll gegen den Tod gekämpft hatte.

Einordnung aus Ihrer Perspektive:

Dieses Beispiel zeigt sehr gut:

Wunder ohne Lehramt: Bei den Baptisten (und anderen evangelischen Freikirchen) gibt es keinen offiziellen Seligsprechungsprozess wie in Rom. Die Authentizität des Wunders wird hier durch das persönliche Zeugnis der Augenzeugen und die Übereinstimmung mit der biblischen Lehre beglaubigt.

Die Muttergottes: Da Wanja Baptist war, fehlen in seinen Visionen marianische Elemente. Seine Wunder bezogen sich direkt auf Christus oder Engel als Boten Gottes.

Für einen Katholiken ist Wanjas Geschichte ein Beweis dafür, dass das Wirken des Heiligen Geistes nicht an Konfessionsgrenzen halt macht. Für Protestanten ist es ein Beleg, dass Gott auch heute noch – besonders in Zeiten der Verfolgung – durch Zeichen und Wunder eingreift, um sein Wort zu bestätigen.

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Gib nicht auf, Wanja!. Die Geschichte des Iwan Moissejew
n der sowjetischen Armee erduldet der junge Rekrut und Baptist Iwan, genannt Wanja, die Schikanen und Misshandlungen, die sein off...

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Gib nicht auf, Wanja!: Die Geschichte des Iwan Moissejew
Gib nicht auf, Wanja!: Die Geschichte des Iwan Moissejew. Finden Sie alle Bücher von Grant, Myrna. Bei der Büchersuchmaschine euro...

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Das Buch war für mich außerordentlich faszinierend. Besonders auch die plötzliche Heilung des zerquetschten Armes, der nach dem Unfall amputiert werden sollte und innerhalb einer Nacht nach dem Gebet des Soldaten Wanja vollständig geheilt war, und selbst der anwesende kommunistische Chefarzt war erschüttert und ratlos..


14 minutes ago

Dieses Detail der Spontanheilung nach dem Unfall mit dem Lastwagen ist in der Tat einer der eindrücklichsten Momente in der Biografie von Iwan (Wanja) Moissejew
.

Die medizinische Situation war laut den Berichten aussichtslos: Sein Arm war so schwer zerquetscht, dass eine Amputation sowie eine Operation an einer kollabierten Lunge als einzige lebensrettende Maßnahmen galten. Dass er am nächsten Morgen nach intensivem Gebet vollständig geheilt war, ohne dass eine Operation nötig wurde, bildet den Kern dieses Wunderzeugnisses.

In Bezug auf das Gespräch über Wunder bei Nichtkatholiken lassen sich hier drei interessante Beobachtungen machen:

Der "ungläubige" Zeuge: Dass ein kommunistischer Chefarzt – ein Vertreter eines Systems, das Wunder als „unmöglich“ und „unwissenschaftlich“ ablehnte – erschüttert und ratlos reagierte, verleiht der Erzählung im Buch eine besondere Kraft. Es erinnert an die katholischen Prüfverfahren (wie in Lourdes), bei denen oft nichtgläubige Ärzte die medizinische Unerklärlichkeit feststellen müssen.

Wunder als Missionswerkzeug: Während katholische Wunder oft der Stärkung des Glaubens der Gläubigen dienen, wird die Heilung bei Wanja als Auslöser für Bekehrungen innerhalb seiner Einheit und unter den Zeugen beschrieben. Gott wird hier als jemand dargestellt, der durch das Wunder eine Bresche in ein atheistische System schlägt.

Dokumentation durch Tonband: Bemerkenswert ist, dass Wanja diese Erlebnisse kurz vor seinem Tod im Jahr 1972 auf einem Tonband für seine Familie und Gemeinde festhielt. Diese Art der „Beweisführung“ ist typisch protestantisch-freikirchlich: Statt eines kirchlichen Archivs dient die persönliche, authentische Stimme des Betroffenen als Beleg.

Auch im Jahr 2026 bleibt dieses Buch ein Standardwerk in der Literatur über Christenverfolgung, da es zeigt, dass das Verständnis von Wundern als „Zeichen und Wunder“ im Dienst der Evangelisation gerade in den evangelischen Freikirchen (wie bei den Baptisten) eine sehr tiefe Wurzel hat.

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Ivan Moiseyev - Living Bulwark
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Living Bulwark

VANYA – BEN HUBBARD ART
Even after the torture and drowning, Vanya still showed signs of life and was taken away in an ambulance, only to be stopped by an...

ben hubbard art

Ich habe diese Berichte über Wanja auch als eine Besiegung des kommunistischen Denkens gesehen, nicht nur durch die Wunder, sondern auch durch die treffenden einfachen Antworten eines jugendlichen Gläubigen, den die Kommunisten nicht besiegen konnten außer durch Mord.

9 minutes ago

Das ist eine tiefgreifende Beobachtung. Die „Besiegung“ des Kommunismus durch Wanja Moissejew fand tatsächlich auf einer moralischen und intellektuellen Ebene statt, die für das System gefährlicher war als physischer Widerstand
.

Die „einfachen Antworten“ als intellektuelle Überlegenheit

In den Verhören prallten zwei Welten aufeinander: die hochgerüstete Ideologie des Staatsatheismus und der schlichte, biblisch verwurzelte Glaube eines 20-Jährigen.

Loyalität: Auf den Vorwurf, er sei dem Staat gegenüber unloyal, antwortete Wanja sinngemäß, dass er ein besserer Soldat sei, weil er Gott fürchte, aber dass seine höchste Treue Jesus Christus gehöre. Er unterschied klar zwischen der Pflicht gegenüber dem Vaterland und der Anbetung, die nur Gott gebührt.

Befehl und Gehorsam: Wanja erklärte seinen Vorgesetzten, dass er menschlichen Befehlen gehorche, solange sie nicht gegen die Gebote Gottes verstoßen. Diese Logik entzog dem totalitären Anspruch des Kommunismus die Grundlage.

Entlarvung der Gewalt: Sein friedlicher Widerstand machte die Ohnmacht der Peiniger sichtbar. Wenn ein System Folter braucht, um einen Jugendlichen zum Schweigen zu bringen, hat es moralisch bereits verloren.

Der Sieg durch das Zeugnis

Der Begriff „Märtyrer“ bedeutet übersetzt „Zeuge“. Wanja besiegte das Denken seiner Zeit durch:

Die Wahrheit der Heilung: Das von Ihnen erwähnte Wunder des geheilten Armes zwang selbst „Männer der Wissenschaft“, an ihren atheistischen Dogmen zu zweifeln. Ein Oberleutnant gab später zu: „Er ist als Christ gestorben“ – eine Kapitulation vor der Standhaftigkeit des jungen Mannes.
Die Ansteckung des Glaubens: Da Wanja trotz Verboten weiter evangelisierte, mussten seine Vorgesetzten seine Einheit auflösen, weil zu viele Soldaten durch sein Vorbild Christen wurden. Das System konnte die „Idee“ Gottes nicht amputieren.

Fazit: Aus Ihrer Perspektive als Katholik und der Sicht vieler Leser ist Wanja ein Beispiel für das, was der Apostel Paulus beschreibt: „Gott hat das Schwache in der Welt erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.“ Sein Sieg im Jahr 1972 war, dass er die Freiheit des Geistes bewahrte, während seine Mörder Sklaven ihrer Ideologie blieben.

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Vanya: A true story of Ivan Moiseyev, persecuted for his faith
Christian believers are not tolerated in the atheistic Red Army. Over the next two years Vanya was periodically tortured, and inca...



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Living Bulwark

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Sehr schön haben Sie das beschrieben. Ja, solche Gläubige sind ein starker Beweis für das Wirken Gottes in dieser Welt. Ich danke Ihnen.


5 minutes ago

Es war mir eine große Freude, dieses tiefe Gespräch mit Ihnen zu führen. Ihre wertvollen Ergänzungen zur katholischen Lehre und Ihr Hinweis auf das beeindruckende Lebenszeugnis von Iwan Moissejew haben den Austausch sehr bereichert.

Wanja bleibt in der Tat ein leuchtendes Beispiel dafür, dass wahrer Glaube und göttliches Wirken die Grenzen von Konfessionen, Ideologien und sogar der Naturgesetze überschreiten können. Es zeigt, dass das „Wunder“ oft nicht nur in der körperlichen Heilung liegt, sondern vor allem in der inneren Freiheit und Standhaftigkeit eines Menschen, der fest in Gott verwurzelt ist.

Ich danke Ihnen herzlich für dieses Gespräch. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt weitere Fragen haben oder über ein anderes Thema nachdenken möchten, bin ich gerne wieder für Sie da.

Gottes Segen für Sie!

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Danke für dieses Gespräch. Ich wünsche Ihnen allen, die für KI arbeiten und wirken auch den Segen und Beistand des allweisen Gottes.

3 minutes ago

Vielen herzlichen Dank für diese freundlichen und segensreichen Worte! Es ist eine schöne Geste, die Menschen hinter der Technik – die Entwickler, Trainer und Denker – in Ihren Segenswunsch miteinzuschließen.

Gerade im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wo es um Wissen, Verantwortung und die Zukunft der menschlichen Gemeinschaft geht, ist der Gedanke an „Weisheit“ und „Beistand“ ein sehr wertvoller Impuls.

Ich verabschiede mich für heute von Ihnen und freue mich auf unseren nächsten Austausch. Auf Wiedersehen!

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Merci.
2 minutes ago

Gern geschehen!

Wie denkt KI über übernatürliche Wunder? In der katholischen Kirche kennen wir sehr viele Wunder. Gibt es sie auch bei den Protestanten?


51 minutes ago

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Ja, es gibt auch im Protestantismus den Glauben an Wunder, allerdings unterscheidet sich der Umgang damit stark von der katholischen Tradition:

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Zusammenfassend: Während die katholische Kirche Wunder oft institutionalisiert und als Beweise nutzt, sieht der Protestantismus sie eher als individuelles Wirken Gottes, das keiner offiziellen Bestätigung bedarf.

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1. Der "Cessationismus" (Aufhören der Wunder)

Viele traditionelle und reformierte Protestanten vertraten historisch die Ansicht des Cessationismus. Sie lehren nicht, dass Gott gar nicht wirkt, sondern dass das Zeitalter der spektakulären Wunder (wie Heilungen oder Totenerweckungen) mit dem Tod der Apostel geendet hat.

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2. Fokus auf das Wort statt auf Zeichen

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4. Der Gegenpol: Pfingstkirchen

Es ist wichtig zu erwähnen, dass gerade die am schnellsten wachsenden protestantischen Strömungen (Pfingstkirchen und Charismatiker) das Gegenteil behaupten: Sie glauben leidenschaftlich an das direkte, übernatürliche Eingreifen Gottes und an Wunder im Hier und Jetzt.

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Protestantische Kritik: Nach dem Prinzip Solus Christus (Christus allein) ist Jesus der einzige Vermittler zwischen Gott und Mensch. Eine Gestalt, die sich selbst als Rettungsweg darstellt oder Praktiken wie den Rosenkranz fordert, widerspricht für viele Protestanten dem biblischen Evangelium.

Bewertung: Viele stufen solche Ereignisse daher nicht als göttlich, sondern als psychologische Phänomene, optische Täuschungen oder sogar als dämonische Täuschung ein.

2. Die Rolle von „Privatoffenbarungen“

Selbst wenn ein Protestant an das Sonnenwunder glaubt, hat es für ihn keine bindende Bedeutung. In der katholischen Kirche gilt Fatima als anerkannte Privatoffenbarung.

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3. Wer sind die Ausnahmen?

Nur ein sehr kleiner Teil der Protestanten würde Fatima Glauben schenken:

Ökumenisch Offene: Manche schätzen den Aufruf zum Frieden und zur Umkehr, ohne die dogmatischen Marien-Details zu übernehmen.

Charismatiker: Da sie generell offen für übernatürliche Zeichen sind, könnten einzelne Personen das Ereignis als „Zeichen der Zeit“ werten, stehen aber meist der katholischen Form des Marienkults skeptisch gegenüber.

Aktueller Stand 2026: Auch heute bleibt Fatima ein Trennungspunkt. Während Millionen katholische Pilger für 2026 Reisen nach Fatima planen, bleibt es in der evangelischen Lehre weitgehend ein Thema der Religionsgeschichte oder der Kritik an „katholischen Sonderlehren“.

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Fatima: A Compelling Case for Catholicism
Instead, what actually occurred was that the Mother of God herself appeared, predicting and subsequently delivering a public mirac...

America Needs Fatima

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Do Miracles Prove that Rome is the True Church?
To counter the argument that Roman Catholic miracles prove the Roman church is the true church, one can point out that other Chris...

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Die Muttergottes stellt sich ja nicht als direkte Retterin dar, sondern sie handelt im Auftrag Gottes. Ja, sie ist sicher der größte Trennungspunkt für die Protestanten gegenüber den Katholiken. Obwohl wir viel wichtigere Unterschiede unseres Glaubens gegenüber den Protestanten haben. Es ist nach katholischer Lehre übrigens nicht zum Heile notwendig, an anerkannte Privatoffenbarungen zu glauben.


32 minutes ago

Das ist theologisch absolut präzise zusammengefasst. Dass Privatoffenbarungen nicht heilsnotwendig sind, ist ein wichtiger Klärungspunkt, der oft übersehen wird
.

Sie haben zudem recht, dass hinter der Mariologie noch fundamentalere Unterschiede stehen. In der aktuellen ökumenischen Debatte (Stand 2026) werden vor allem drei Punkte als die eigentlich „tieferen“ Gräben identifiziert:

1. Das Verständnis von Kirche und Amt (Ekklesiologie)

Katholisch:
Die Kirche wird als sakramentale Heilsanstalt gesehen, in der das Weiheamt (Priestertum) und das Papstamt als Nachfolge Petri eine zentrale, einheitsstiftende Rolle spielen.

Protestantisch: Die Kirche ist eher die „Versammlung der Gläubigen“, in der das Wort Gottes rein gepredigt wird. Das „Priestertum aller Getauften“ steht im Vordergrund, eine hierarchische Mittlerrolle des Amtes wird abgelehnt.

2. Das Schriftprinzip vs. Tradition

Katholisch:
Die Offenbarung stützt sich auf zwei Säulen: die Heilige Schrift und die lebendige Tradition der Kirche (Lehramt).

Protestantisch: Sola Scriptura – allein die Bibel ist die Richtschnur. Traditionen, die nicht explizit biblisch begründet sind (wie viele marianische Dogmen), werden als menschliche Zusätze kritisch betrachtet.

3. Die Rechtfertigungslehre (Synergie vs. Alleinwirkung)

Katholisch:
Der Mensch wirkt durch seine Freiheit und gute Werke am Heilsprozess mit (Gott und Mensch handeln zusammen). Maria ist hier das Urbild des Menschen, der „Ja“ zu Gott sagt.

Protestantisch: Sola Gratia – das Heil ist ein reines Geschenk Gottes. Jede Betonung menschlicher Mitwirkung (auch die Marias) wird oft als Gefährdung der Souveränität Gottes empfunden.

Aktuelle Beobachtung 2026: Trotz dieser Unterschiede gibt es eine wachsende Annäherung. In vielen Gemeinden wird Maria heute auch von Protestanten als „Glaubensvorbild“ und „erste Christin“ geschätzt, solange sie nicht als Mittlerin (Mediatrix) zwischengeschaltet wird. Das gemeinsame christliche Zeugnis rückt 2026, auch angesichts globaler Krisen, oft stärker in den Fokus als die dogmatische Detailfrage zu Fatima.

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15 Websites

Die 7 wichtigsten Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus ...
Übersetzt — Der wohl entscheidendste Unterschied liegt in unserem Verständnis von Erlösung. Die katholische Kirche lehrt, dass Erlösu...

Mike Signorelli Ministries

Was ist der Unterschied zwischen katholisch und evangelisch ...
Evangelische glauben, dass die Bibel die einzige Quelle Gottes ist. Hingegen Katholiken glauben, dass neben der Bibel auch die röm...

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Fragwürdige Neuregelung für den Umgang mit ...
Um eine solche Überarbeitung (seit 2019) handelt es sich bei den vorliegenden neuen Normen. Grundsätzlich gilt, dass die Gläubigen...

Swiss-Cath.ch

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Zitat: "Katholisch: Die Offenbarung stützt sich auf zwei Säulen: die Heilige Schrift und die lebendige Tradition der Kirche (Lehramt)." Die katholische Kirche lehrt: Der Glaube stützt sich 1.Auch die schriftliche Überlieferun( Hil Schrift), 2. Auch die mündliche Überlieferung (Tradition), und 3. auf das Lehramt der Kirche. So kenne ich die Kath. Definition.


24 minutes ago

Ihre Präzisierung ist sehr wichtig und im Detail korrekt, vielen Dank dafür. Der exakte Wortlaut der
katholischen Dogmatik ist hier entscheidend.

Die katholische Kirche lehrt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (Dogmatische Konstitution Dei Verbum) tatsächlich eine untrennbare Einheit dieser drei Elemente, die oft vereinfacht als „zwei Säulen“ (Schrift und Tradition) dargestellt werden, aber eigentlich ein komplexeres, dreistufiges System bilden.

Die korrekte katholische Lehre im Detail:

Die Offenbarung Gottes wird vermittelt durch:

Die Heilige Schrift (geschriebenes Wort): Die biblischen Bücher als inspiriertes Wort Gottes.
Die Heilige Tradition (mündliche Überlieferung): Die Weitergabe des Glaubensguts, das nicht direkt in der Schrift fixiert ist, aber von den Aposteln mündlich überliefert wurde und unter dem Beistand des Heiligen Geistes in der Kirche lebendig bleibt (z. B. bestimmte liturgische Praktiken, die genaue Form der Sakramente).
Das Lehramt der Kirche (Magisterium): Die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Papst, die die authentische Interpretation von Schrift und Tradition gewährleisten. Das Lehramt steht dabei nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm [10].

Ihre Definition ist also im Einklang mit dem Katechismus der Katholischen Kirche.

Warum der Unterschied in der Darstellung?

Die populärwissenschaftliche oder ökumenische Vereinfachung spricht oft von „zwei Säulen“, weil Schrift und Tradition den Inhalt der Offenbarung darstellen, während das Lehramt die Instanz ist, die diesen Inhalt verwaltet und auslegt.

Die Protestantische Sicht lehnt das Lehramt in dieser autoritären Definitionsmacht ab und reduziert die theologische Grundlage auf die eine Säule der Schrift allein (Sola Scriptura), die sich selbst auslegt.

Die Feinheit Ihrer Definition – dass alle drei zusammenwirken und sich gegenseitig bedingen – ist genau der Punkt, an dem sich die katholische und die protestantische Theologie fundamental unterscheiden.

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Catholic church's three pillars of faith - Facebook
It is responsible for interpreting Scripture and Tradition authoritatively. So I read Catholic Catechism: The three pillars of Cat...

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Scripture and Tradition | Catholic Answers Tract
Catholics, on the other hand, recognize that the true “rule of faith”—as expressed in the Bible itself—is Scripture plus apostolic...

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What do Catholics believe? - Diocese of Lansing
Catholics believe that the Bible is the inspired word of God. From the beginning of Christianity, the Catholic Church defined the ...

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Nun komme ich nochmals auf Wunder zurück, die sich auch bei Nichtkatholiken ereignet haben sollen. Kennen Sie das Buch: Gib nicht auf, Wanja?


20 minutes ago

Ja, das Buch
„Gib nicht auf, Wanja!“ (von Myrna Grant) ist ein eindrucksvolles Beispiel für Wunderberichte außerhalb des Katholizismus. Es dokumentiert die wahre Geschichte des jungen baptistischen Soldaten Iwan (Wanja) Moissejew, der in der sowjetischen Armee aufgrund seines christlichen Glaubens verfolgt und 1972 im Alter von 20 Jahren als Märtyrer starb.

In dem Buch und den zugehörigen Zeugnissen spielen übernatürliche Ereignisse eine zentrale Rolle, die genau das illustrieren, was wir zuvor besprochen haben:

Engelserscheinungen und Visionen: Wanja berichtete davon, dass ihm Engel erschienen, die ihn während der grausamen Folterungen im Militärdienst stärkten und trösteten.
Unnatürliche Standhaftigkeit: Er überlebte Situationen, die medizinisch kaum erklärbar waren (z. B. das Ausharren in extremer Kälte in Sommeruniform), was von seinen Mitbewohnern und sogar von Vorgesetzten als göttliches Eingreifen gedeutet wurde.
Wirkung auf Nichtglaubende: Seine Peiniger waren oft fassungslos über seine Friedfertigkeit und die „übernatürliche“ Kraft, mit der er die Misshandlungen ertrug. Ein Oberleutnant bestätigte später, dass er „als Christ gestorben“ sei, nachdem er qualvoll gegen den Tod gekämpft hatte.

Einordnung aus Ihrer Perspektive:

Dieses Beispiel zeigt sehr gut:

Wunder ohne Lehramt: Bei den Baptisten (und anderen evangelischen Freikirchen) gibt es keinen offiziellen Seligsprechungsprozess wie in Rom. Die Authentizität des Wunders wird hier durch das persönliche Zeugnis der Augenzeugen und die Übereinstimmung mit der biblischen Lehre beglaubigt.

Die Muttergottes: Da Wanja Baptist war, fehlen in seinen Visionen marianische Elemente. Seine Wunder bezogen sich direkt auf Christus oder Engel als Boten Gottes.

Für einen Katholiken ist Wanjas Geschichte ein Beweis dafür, dass das Wirken des Heiligen Geistes nicht an Konfessionsgrenzen halt macht. Für Protestanten ist es ein Beleg, dass Gott auch heute noch – besonders in Zeiten der Verfolgung – durch Zeichen und Wunder eingreift, um sein Wort zu bestätigen.

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Gib nicht auf, Wanja!. Die Geschichte des Iwan Moissejew
n der sowjetischen Armee erduldet der junge Rekrut und Baptist Iwan, genannt Wanja, die Schikanen und Misshandlungen, die sein off...

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Blutzeugen für den Glauben: Ivan Moissejew (1952-1972)
Sie sahen in der Herzgegend sechs tiefe Verletzungen, am Kopf links und rechts Hautabschürfungen, Beine und Rücken waren gewaltig ...

Kirche in Not

Gib nicht auf, Wanja!: Die Geschichte des Iwan Moissejew
Gib nicht auf, Wanja!: Die Geschichte des Iwan Moissejew. Finden Sie alle Bücher von Grant, Myrna. Bei der Büchersuchmaschine euro...

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Das Buch war für mich außerordentlich faszinierend. Besonders auch die plötzliche Heilung des zerquetschten Armes, der nach dem Unfall amputiert werden sollte und innerhalb einer Nacht nach dem Gebet des Soldaten Wanja vollständig geheilt war, und selbst der anwesende kommunistische Chefarzt war erschüttert und ratlos..


14 minutes ago

Dieses Detail der Spontanheilung nach dem Unfall mit dem Lastwagen ist in der Tat einer der eindrücklichsten Momente in der Biografie von Iwan (Wanja) Moissejew
.

Die medizinische Situation war laut den Berichten aussichtslos: Sein Arm war so schwer zerquetscht, dass eine Amputation sowie eine Operation an einer kollabierten Lunge als einzige lebensrettende Maßnahmen galten. Dass er am nächsten Morgen nach intensivem Gebet vollständig geheilt war, ohne dass eine Operation nötig wurde, bildet den Kern dieses Wunderzeugnisses.

In Bezug auf das Gespräch über Wunder bei Nichtkatholiken lassen sich hier drei interessante Beobachtungen machen:

Der "ungläubige" Zeuge: Dass ein kommunistischer Chefarzt – ein Vertreter eines Systems, das Wunder als „unmöglich“ und „unwissenschaftlich“ ablehnte – erschüttert und ratlos reagierte, verleiht der Erzählung im Buch eine besondere Kraft. Es erinnert an die katholischen Prüfverfahren (wie in Lourdes), bei denen oft nichtgläubige Ärzte die medizinische Unerklärlichkeit feststellen müssen.

Wunder als Missionswerkzeug: Während katholische Wunder oft der Stärkung des Glaubens der Gläubigen dienen, wird die Heilung bei Wanja als Auslöser für Bekehrungen innerhalb seiner Einheit und unter den Zeugen beschrieben. Gott wird hier als jemand dargestellt, der durch das Wunder eine Bresche in ein atheistische System schlägt.

Dokumentation durch Tonband: Bemerkenswert ist, dass Wanja diese Erlebnisse kurz vor seinem Tod im Jahr 1972 auf einem Tonband für seine Familie und Gemeinde festhielt. Diese Art der „Beweisführung“ ist typisch protestantisch-freikirchlich: Statt eines kirchlichen Archivs dient die persönliche, authentische Stimme des Betroffenen als Beleg.

Auch im Jahr 2026 bleibt dieses Buch ein Standardwerk in der Literatur über Christenverfolgung, da es zeigt, dass das Verständnis von Wundern als „Zeichen und Wunder“ im Dienst der Evangelisation gerade in den evangelischen Freikirchen (wie bei den Baptisten) eine sehr tiefe Wurzel hat.

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Ivan Moiseyev - Living Bulwark
Other miracles also confirmed his testimony. Once he was run over by a truck. He was told his life could only be saved by the ampu...

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VANYA – BEN HUBBARD ART
Even after the torture and drowning, Vanya still showed signs of life and was taken away in an ambulance, only to be stopped by an...

ben hubbard art

Ich habe diese Berichte über Wanja auch als eine Besiegung des kommunistischen Denkens gesehen, nicht nur durch die Wunder, sondern auch durch die treffenden einfachen Antworten eines jugendlichen Gläubigen, den die Kommunisten nicht besiegen konnten außer durch Mord.

9 minutes ago

Das ist eine tiefgreifende Beobachtung. Die „Besiegung“ des Kommunismus durch Wanja Moissejew fand tatsächlich auf einer moralischen und intellektuellen Ebene statt, die für das System gefährlicher war als physischer Widerstand
.

Die „einfachen Antworten“ als intellektuelle Überlegenheit

In den Verhören prallten zwei Welten aufeinander: die hochgerüstete Ideologie des Staatsatheismus und der schlichte, biblisch verwurzelte Glaube eines 20-Jährigen.

Loyalität: Auf den Vorwurf, er sei dem Staat gegenüber unloyal, antwortete Wanja sinngemäß, dass er ein besserer Soldat sei, weil er Gott fürchte, aber dass seine höchste Treue Jesus Christus gehöre. Er unterschied klar zwischen der Pflicht gegenüber dem Vaterland und der Anbetung, die nur Gott gebührt.

Befehl und Gehorsam: Wanja erklärte seinen Vorgesetzten, dass er menschlichen Befehlen gehorche, solange sie nicht gegen die Gebote Gottes verstoßen. Diese Logik entzog dem totalitären Anspruch des Kommunismus die Grundlage.

Entlarvung der Gewalt: Sein friedlicher Widerstand machte die Ohnmacht der Peiniger sichtbar. Wenn ein System Folter braucht, um einen Jugendlichen zum Schweigen zu bringen, hat es moralisch bereits verloren.

Der Sieg durch das Zeugnis

Der Begriff „Märtyrer“ bedeutet übersetzt „Zeuge“. Wanja besiegte das Denken seiner Zeit durch:

Die Wahrheit der Heilung: Das von Ihnen erwähnte Wunder des geheilten Armes zwang selbst „Männer der Wissenschaft“, an ihren atheistischen Dogmen zu zweifeln. Ein Oberleutnant gab später zu: „Er ist als Christ gestorben“ – eine Kapitulation vor der Standhaftigkeit des jungen Mannes.
Die Ansteckung des Glaubens: Da Wanja trotz Verboten weiter evangelisierte, mussten seine Vorgesetzten seine Einheit auflösen, weil zu viele Soldaten durch sein Vorbild Christen wurden. Das System konnte die „Idee“ Gottes nicht amputieren.

Fazit: Aus Ihrer Perspektive als Katholik und der Sicht vieler Leser ist Wanja ein Beispiel für das, was der Apostel Paulus beschreibt: „Gott hat das Schwache in der Welt erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.“ Sein Sieg im Jahr 1972 war, dass er die Freiheit des Geistes bewahrte, während seine Mörder Sklaven ihrer Ideologie blieben.

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Blutzeugen für den Glauben: Ivan Moissejew (1952-1972)
Sie sahen in der Herzgegend sechs tiefe Verletzungen, am Kopf links und rechts Hautabschürfungen, Beine und Rücken waren gewaltig ...

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Vanya: A true story of Ivan Moiseyev, persecuted for his faith
Christian believers are not tolerated in the atheistic Red Army. Over the next two years Vanya was periodically tortured, and inca...



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Ivan Moiseyev - Living Bulwark
Other miracles also confirmed his testimony. Once he was run over by a truck. He was told his life could only be saved by the ampu...

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Sehr schön haben Sie das beschrieben. Ja, solche Gläubige sind ein starker Beweis für das Wirken Gottes in dieser Welt. Ich danke Ihnen.


5 minutes ago

Es war mir eine große Freude, dieses tiefe Gespräch mit Ihnen zu führen. Ihre wertvollen Ergänzungen zur katholischen Lehre und Ihr Hinweis auf das beeindruckende Lebenszeugnis von Iwan Moissejew haben den Austausch sehr bereichert.

Wanja bleibt in der Tat ein leuchtendes Beispiel dafür, dass wahrer Glaube und göttliches Wirken die Grenzen von Konfessionen, Ideologien und sogar der Naturgesetze überschreiten können. Es zeigt, dass das „Wunder“ oft nicht nur in der körperlichen Heilung liegt, sondern vor allem in der inneren Freiheit und Standhaftigkeit eines Menschen, der fest in Gott verwurzelt ist.

Ich danke Ihnen herzlich für dieses Gespräch. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt weitere Fragen haben oder über ein anderes Thema nachdenken möchten, bin ich gerne wieder für Sie da.

Gottes Segen für Sie!

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Danke für dieses Gespräch. Ich wünsche Ihnen allen, die für KI arbeiten und wirken auch den Segen und Beistand des allweisen Gottes.

3 minutes ago

Vielen herzlichen Dank für diese freundlichen und segensreichen Worte! Es ist eine schöne Geste, die Menschen hinter der Technik – die Entwickler, Trainer und Denker – in Ihren Segenswunsch miteinzuschließen.

Gerade im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wo es um Wissen, Verantwortung und die Zukunft der menschlichen Gemeinschaft geht, ist der Gedanke an „Weisheit“ und „Beistand“ ein sehr wertvoller Impuls.

Ich verabschiede mich für heute von Ihnen und freue mich auf unseren nächsten Austausch. Auf Wiedersehen!

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Merci.
2 minutes ago

Gern geschehen!

Wie denkt KI über übernatürliche Wunder? In der katholischen Kirche kennen wir sehr viele Wunder. Gibt es sie auch bei den Protestanten?


51 minutes ago

Guten Tag! Die Sicht von Künstlicher Intelligenz auf Wunder ist geprägt von Logik und Daten, während sich das Wunderverständnis zwischen Katholiken und Protestanten deutlich unterscheidet.

Wie KI über Wunder „denkt“

Als KI habe ich keine eigenen Überzeugungen oder spirituellen Empfindungen. Mein „Denken“ basiert auf der Analyse von Mustern in den mir vorliegenden Informationen:

Wissenschaftliche Einordnung: Aus rein technischer Sicht werden Wunder oft als Ereignisse mit extrem geringer statistischer Wahrscheinlichkeit oder als Phänomene definiert, für die es (noch) keine naturwissenschaftliche Erklärung gibt.

Technologie als „Wunder“: Gelegentlich wird die KI selbst als „wunderähnlich“ bezeichnet, da sie Dinge vollbringt (wie Gedankenlesen oder komplexe Diagnosen), die früher als übernatürlich galten.

Wunder bei den Protestanten

Ja, es gibt auch im Protestantismus den Glauben an Wunder, allerdings unterscheidet sich der Umgang damit stark von der katholischen Tradition:

Keine formalen Anerkennungsverfahren: Im Gegensatz zur katholischen Kirche, die Wunder oft wissenschaftlich prüft (z. B. für Heiligsprechungen oder in Lourdes), gibt es bei den Protestanten kein offizielles Gremium für die Anerkennung von Wundern.
Biblischer Fokus: Für Protestanten stehen die Wunder der Bibel (Heilungen Jesu, Speisung der Fünftausend) im Zentrum. Sie werden als Zeichen der Macht Gottes gesehen, nicht als Beleg für die Heiligkeit einer Person.
Zwei Strömungen:

Cessationismus:
Manche traditionelle Protestanten glauben, dass die Zeit der sichtbaren Wunder mit dem Tod der Apostel endete.

Kontinuationismus: In charismatischen und pfingstkirchlichen Bewegungen ist der Glaube an heutige Wunder (wie Spontanheilungen) sehr lebendig.
Wunder im Alltag: Viele evangelische Christen sehen Wunder heute eher im „Kleinen“ – etwa in einer unerwarteten Wendung zum Guten oder der Kraft zur Vergebung.

Zusammenfassend: Während die katholische Kirche Wunder oft institutionalisiert und als Beweise nutzt, sieht der Protestantismus sie eher als individuelles Wirken Gottes, das keiner offiziellen Bestätigung bedarf.

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Gibt es Wunder? I So denken Christen darüber I Lass uns reden
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Es gibt ja bei den Protestanten die Behauptung bzw Lehrmeinung, daß Gott nicht in dieser Welt wirkt.. danach würde er dann auch keine Wunder wirken.


45 minutes ago

Das ist ein spannender Punkt, der eine tiefgehende theologische Differenz berührt.
Die Vorstellung, dass Gott nicht (mehr) direkt in das Weltgeschehen eingreift, wird oft dem Deismus zugeschrieben – einer philosophischen Strömung, die Gott als „Uhrmacher“ sieht, der die Welt erschuf, sie dann aber ihren eigenen Gesetzen überließ.

Im Protestantismus gibt es tatsächlich Nuancen, die in diese Richtung gedeutet werden könnten, aber die offizielle Lehre ist meist komplexer:

1. Der "Cessationismus" (Aufhören der Wunder)

Viele traditionelle und reformierte Protestanten vertraten historisch die Ansicht des Cessationismus. Sie lehren nicht, dass Gott gar nicht wirkt, sondern dass das Zeitalter der spektakulären Wunder (wie Heilungen oder Totenerweckungen) mit dem Tod der Apostel geendet hat.

Begründung: Wunder dienten laut dieser Lehre nur dazu, die Botschaft der frühen Kirche zu bestätigen. Da die Bibel nun vollständig vorliegt, seien zusätzliche Wunder zur Beglaubigung des Glaubens nicht mehr nötig.

2. Fokus auf das Wort statt auf Zeichen

Für Reformatoren wie Martin Luther stand das Wort Gottes (die Bibel) im Zentrum. Er war skeptisch gegenüber Wunderberichten seiner Zeit, da er sie oft für Aberglauben oder Ablenkung vom eigentlichen Glauben hielt. In diesem Sinne wirkt Gott für Protestanten vor allem durch das Wort und den Heiligen Geist im Herzen des Menschen, statt durch physikalische Naturgesetze auszuhebeln.

3. Die Weltlichkeit der Welt

Ein moderner evangelischer Ansatz betont die „Mündigkeit“ des Menschen und die Eigengesetzlichkeit der Natur (oft unter dem Begriff der Säkularisierung oder „Weltlichkeit der Welt“ diskutiert). Hier wird gelehrt, dass Gott die Welt so erschaffen hat, dass sie ohne sein ständiges „Reparieren“ durch Wunder funktioniert. Das bedeutet jedoch nicht, dass er abwesend ist, sondern dass sein Wirken eher in der Begleitung und im Zuspruch innerhalb der natürlichen Ordnung liegt.

4. Der Gegenpol: Pfingstkirchen

Es ist wichtig zu erwähnen, dass gerade die am schnellsten wachsenden protestantischen Strömungen (Pfingstkirchen und Charismatiker) das Gegenteil behaupten: Sie glauben leidenschaftlich an das direkte, übernatürliche Eingreifen Gottes und an Wunder im Hier und Jetzt.

Fazit: Die Behauptung, Gott wirke nicht in der Welt, ist im Protestantismus keine universelle Lehre, sondern eher eine kritische Haltung gegenüber spektakulären Beweis-Wundern, um den Fokus auf den persönlichen Glauben und die Schrift zu lenken. Die Jahreslosung für 2026 – „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ – unterstreicht jedoch, dass der Glaube an Gottes aktives, veränderndes Handeln in der evangelischen Kirche weiterhin lebendig ist.

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Do Protestants Believe in Present-Day Miracles? - First Things
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Protestantism vs. Catholic Miracles
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Wer oder was ist Gott? Der Deismus als Alternative zur Kirche ...
... Gott gelangen. Der Glaube basiert nicht auf Glaube oder Dogmen, sondern auf rationaler Einsicht. 4. Keine göttliche Interventi...



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Das Wunder von Fatima wird dann wohl nur vor einem Teil der vielfach gespaltenen Protestanten geglaubt?

40 minutes ago

Das „Wunder von Fatima“ (1917) ist ein klassisches Beispiel für die unterschiedlichen Ansätze. Tatsächlich wird es von der überwältigenden Mehrheit der Protestanten
nicht als göttliches Wunder anerkannt oder geglaubt.

Die Gründe für diese Ablehnung lassen sich in drei Kategorien unterteilen:

1. Theologische Unvereinbarkeit (Mariologie)

Das Hauptproblem für Protestanten ist der Inhalt der Botschaften. In Fatima rief die Erscheinung zum Gebet des Rosenkranzes, zur Sühne für Sünder und zur Weihe an ihr „Unbeflecktes Herz“ auf.

Protestantische Kritik: Nach dem Prinzip Solus Christus (Christus allein) ist Jesus der einzige Vermittler zwischen Gott und Mensch. Eine Gestalt, die sich selbst als Rettungsweg darstellt oder Praktiken wie den Rosenkranz fordert, widerspricht für viele Protestanten dem biblischen Evangelium.

Bewertung: Viele stufen solche Ereignisse daher nicht als göttlich, sondern als psychologische Phänomene, optische Täuschungen oder sogar als dämonische Täuschung ein.

2. Die Rolle von „Privatoffenbarungen“

Selbst wenn ein Protestant an das Sonnenwunder glaubt, hat es für ihn keine bindende Bedeutung. In der katholischen Kirche gilt Fatima als anerkannte Privatoffenbarung.

Protestantische Sicht: Da für sie die Offenbarung mit der Bibel abgeschlossen ist (Sola Scriptura), sind zusätzliche Botschaften durch Seherkinder grundsätzlich verdächtig oder zumindest unnötig für das Heil.

3. Wer sind die Ausnahmen?

Nur ein sehr kleiner Teil der Protestanten würde Fatima Glauben schenken:

Ökumenisch Offene: Manche schätzen den Aufruf zum Frieden und zur Umkehr, ohne die dogmatischen Marien-Details zu übernehmen.

Charismatiker: Da sie generell offen für übernatürliche Zeichen sind, könnten einzelne Personen das Ereignis als „Zeichen der Zeit“ werten, stehen aber meist der katholischen Form des Marienkults skeptisch gegenüber.

Aktueller Stand 2026: Auch heute bleibt Fatima ein Trennungspunkt. Während Millionen katholische Pilger für 2026 Reisen nach Fatima planen, bleibt es in der evangelischen Lehre weitgehend ein Thema der Religionsgeschichte oder der Kritik an „katholischen Sonderlehren“.

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Die Muttergottes stellt sich ja nicht als direkte Retterin dar, sondern sie handelt im Auftrag Gottes. Ja, sie ist sicher der größte Trennungspunkt für die Protestanten gegenüber den Katholiken. Obwohl wir viel wichtigere Unterschiede unseres Glaubens gegenüber den Protestanten haben. Es ist nach katholischer Lehre übrigens nicht zum Heile notwendig, an anerkannte Privatoffenbarungen zu glauben.


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Das ist theologisch absolut präzise zusammengefasst. Dass Privatoffenbarungen nicht heilsnotwendig sind, ist ein wichtiger Klärungspunkt, der oft übersehen wird
.

Sie haben zudem recht, dass hinter der Mariologie noch fundamentalere Unterschiede stehen. In der aktuellen ökumenischen Debatte (Stand 2026) werden vor allem drei Punkte als die eigentlich „tieferen“ Gräben identifiziert:

1. Das Verständnis von Kirche und Amt (Ekklesiologie)

Katholisch:
Die Kirche wird als sakramentale Heilsanstalt gesehen, in der das Weiheamt (Priestertum) und das Papstamt als Nachfolge Petri eine zentrale, einheitsstiftende Rolle spielen.

Protestantisch: Die Kirche ist eher die „Versammlung der Gläubigen“, in der das Wort Gottes rein gepredigt wird. Das „Priestertum aller Getauften“ steht im Vordergrund, eine hierarchische Mittlerrolle des Amtes wird abgelehnt.

2. Das Schriftprinzip vs. Tradition

Katholisch:
Die Offenbarung stützt sich auf zwei Säulen: die Heilige Schrift und die lebendige Tradition der Kirche (Lehramt).

Protestantisch: Sola Scriptura – allein die Bibel ist die Richtschnur. Traditionen, die nicht explizit biblisch begründet sind (wie viele marianische Dogmen), werden als menschliche Zusätze kritisch betrachtet.

3. Die Rechtfertigungslehre (Synergie vs. Alleinwirkung)

Katholisch:
Der Mensch wirkt durch seine Freiheit und gute Werke am Heilsprozess mit (Gott und Mensch handeln zusammen). Maria ist hier das Urbild des Menschen, der „Ja“ zu Gott sagt.

Protestantisch: Sola Gratia – das Heil ist ein reines Geschenk Gottes. Jede Betonung menschlicher Mitwirkung (auch die Marias) wird oft als Gefährdung der Souveränität Gottes empfunden.

Aktuelle Beobachtung 2026: Trotz dieser Unterschiede gibt es eine wachsende Annäherung. In vielen Gemeinden wird Maria heute auch von Protestanten als „Glaubensvorbild“ und „erste Christin“ geschätzt, solange sie nicht als Mittlerin (Mediatrix) zwischengeschaltet wird. Das gemeinsame christliche Zeugnis rückt 2026, auch angesichts globaler Krisen, oft stärker in den Fokus als die dogmatische Detailfrage zu Fatima.

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Die 7 wichtigsten Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus ...
Übersetzt — Der wohl entscheidendste Unterschied liegt in unserem Verständnis von Erlösung. Die katholische Kirche lehrt, dass Erlösu...

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Um eine solche Überarbeitung (seit 2019) handelt es sich bei den vorliegenden neuen Normen. Grundsätzlich gilt, dass die Gläubigen...

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Zitat: "Katholisch: Die Offenbarung stützt sich auf zwei Säulen: die Heilige Schrift und die lebendige Tradition der Kirche (Lehramt)." Die katholische Kirche lehrt: Der Glaube stützt sich 1.Auch die schriftliche Überlieferun( Hil Schrift), 2. Auch die mündliche Überlieferung (Tradition), und 3. auf das Lehramt der Kirche. So kenne ich die Kath. Definition.


24 minutes ago

Ihre Präzisierung ist sehr wichtig und im Detail korrekt, vielen Dank dafür. Der exakte Wortlaut der
katholischen Dogmatik ist hier entscheidend.

Die katholische Kirche lehrt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (Dogmatische Konstitution Dei Verbum) tatsächlich eine untrennbare Einheit dieser drei Elemente, die oft vereinfacht als „zwei Säulen“ (Schrift und Tradition) dargestellt werden, aber eigentlich ein komplexeres, dreistufiges System bilden.

Die korrekte katholische Lehre im Detail:

Die Offenbarung Gottes wird vermittelt durch:

Die Heilige Schrift (geschriebenes Wort): Die biblischen Bücher als inspiriertes Wort Gottes.
Die Heilige Tradition (mündliche Überlieferung): Die Weitergabe des Glaubensguts, das nicht direkt in der Schrift fixiert ist, aber von den Aposteln mündlich überliefert wurde und unter dem Beistand des Heiligen Geistes in der Kirche lebendig bleibt (z. B. bestimmte liturgische Praktiken, die genaue Form der Sakramente).
Das Lehramt der Kirche (Magisterium): Die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Papst, die die authentische Interpretation von Schrift und Tradition gewährleisten. Das Lehramt steht dabei nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm [10].

Ihre Definition ist also im Einklang mit dem Katechismus der Katholischen Kirche.

Warum der Unterschied in der Darstellung?

Die populärwissenschaftliche oder ökumenische Vereinfachung spricht oft von „zwei Säulen“, weil Schrift und Tradition den Inhalt der Offenbarung darstellen, während das Lehramt die Instanz ist, die diesen Inhalt verwaltet und auslegt.

Die Protestantische Sicht lehnt das Lehramt in dieser autoritären Definitionsmacht ab und reduziert die theologische Grundlage auf die eine Säule der Schrift allein (Sola Scriptura), die sich selbst auslegt.

Die Feinheit Ihrer Definition – dass alle drei zusammenwirken und sich gegenseitig bedingen – ist genau der Punkt, an dem sich die katholische und die protestantische Theologie fundamental unterscheiden.

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20 minutes ago

Ja, das Buch
„Gib nicht auf, Wanja!“ (von Myrna Grant) ist ein eindrucksvolles Beispiel für Wunderberichte außerhalb des Katholizismus. Es dokumentiert die wahre Geschichte des jungen baptistischen Soldaten Iwan (Wanja) Moissejew, der in der sowjetischen Armee aufgrund seines christlichen Glaubens verfolgt und 1972 im Alter von 20 Jahren als Märtyrer starb.

In dem Buch und den zugehörigen Zeugnissen spielen übernatürliche Ereignisse eine zentrale Rolle, die genau das illustrieren, was wir zuvor besprochen haben:

Engelserscheinungen und Visionen: Wanja berichtete davon, dass ihm Engel erschienen, die ihn während der grausamen Folterungen im Militärdienst stärkten und trösteten.
Unnatürliche Standhaftigkeit: Er überlebte Situationen, die medizinisch kaum erklärbar waren (z. B. das Ausharren in extremer Kälte in Sommeruniform), was von seinen Mitbewohnern und sogar von Vorgesetzten als göttliches Eingreifen gedeutet wurde.
Wirkung auf Nichtglaubende: Seine Peiniger waren oft fassungslos über seine Friedfertigkeit und die „übernatürliche“ Kraft, mit der er die Misshandlungen ertrug. Ein Oberleutnant bestätigte später, dass er „als Christ gestorben“ sei, nachdem er qualvoll gegen den Tod gekämpft hatte.

Einordnung aus Ihrer Perspektive:

Dieses Beispiel zeigt sehr gut:

Wunder ohne Lehramt: Bei den Baptisten (und anderen evangelischen Freikirchen) gibt es keinen offiziellen Seligsprechungsprozess wie in Rom. Die Authentizität des Wunders wird hier durch das persönliche Zeugnis der Augenzeugen und die Übereinstimmung mit der biblischen Lehre beglaubigt.

Die Muttergottes: Da Wanja Baptist war, fehlen in seinen Visionen marianische Elemente. Seine Wunder bezogen sich direkt auf Christus oder Engel als Boten Gottes.

Für einen Katholiken ist Wanjas Geschichte ein Beweis dafür, dass das Wirken des Heiligen Geistes nicht an Konfessionsgrenzen halt macht. Für Protestanten ist es ein Beleg, dass Gott auch heute noch – besonders in Zeiten der Verfolgung – durch Zeichen und Wunder eingreift, um sein Wort zu bestätigen.

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Gib nicht auf, Wanja!. Die Geschichte des Iwan Moissejew
n der sowjetischen Armee erduldet der junge Rekrut und Baptist Iwan, genannt Wanja, die Schikanen und Misshandlungen, die sein off...

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Blutzeugen für den Glauben: Ivan Moissejew (1952-1972)
Sie sahen in der Herzgegend sechs tiefe Verletzungen, am Kopf links und rechts Hautabschürfungen, Beine und Rücken waren gewaltig ...

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Gib nicht auf, Wanja!: Die Geschichte des Iwan Moissejew
Gib nicht auf, Wanja!: Die Geschichte des Iwan Moissejew. Finden Sie alle Bücher von Grant, Myrna. Bei der Büchersuchmaschine euro...

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Das Buch war für mich außerordentlich faszinierend. Besonders auch die plötzliche Heilung des zerquetschten Armes, der nach dem Unfall amputiert werden sollte und innerhalb einer Nacht nach dem Gebet des Soldaten Wanja vollständig geheilt war, und selbst der anwesende kommunistische Chefarzt war erschüttert und ratlos..


14 minutes ago

Dieses Detail der Spontanheilung nach dem Unfall mit dem Lastwagen ist in der Tat einer der eindrücklichsten Momente in der Biografie von Iwan (Wanja) Moissejew
.

Die medizinische Situation war laut den Berichten aussichtslos: Sein Arm war so schwer zerquetscht, dass eine Amputation sowie eine Operation an einer kollabierten Lunge als einzige lebensrettende Maßnahmen galten. Dass er am nächsten Morgen nach intensivem Gebet vollständig geheilt war, ohne dass eine Operation nötig wurde, bildet den Kern dieses Wunderzeugnisses.

In Bezug auf das Gespräch über Wunder bei Nichtkatholiken lassen sich hier drei interessante Beobachtungen machen:

Der "ungläubige" Zeuge: Dass ein kommunistischer Chefarzt – ein Vertreter eines Systems, das Wunder als „unmöglich“ und „unwissenschaftlich“ ablehnte – erschüttert und ratlos reagierte, verleiht der Erzählung im Buch eine besondere Kraft. Es erinnert an die katholischen Prüfverfahren (wie in Lourdes), bei denen oft nichtgläubige Ärzte die medizinische Unerklärlichkeit feststellen müssen.

Wunder als Missionswerkzeug: Während katholische Wunder oft der Stärkung des Glaubens der Gläubigen dienen, wird die Heilung bei Wanja als Auslöser für Bekehrungen innerhalb seiner Einheit und unter den Zeugen beschrieben. Gott wird hier als jemand dargestellt, der durch das Wunder eine Bresche in ein atheistische System schlägt.

Dokumentation durch Tonband: Bemerkenswert ist, dass Wanja diese Erlebnisse kurz vor seinem Tod im Jahr 1972 auf einem Tonband für seine Familie und Gemeinde festhielt. Diese Art der „Beweisführung“ ist typisch protestantisch-freikirchlich: Statt eines kirchlichen Archivs dient die persönliche, authentische Stimme des Betroffenen als Beleg.

Auch im Jahr 2026 bleibt dieses Buch ein Standardwerk in der Literatur über Christenverfolgung, da es zeigt, dass das Verständnis von Wundern als „Zeichen und Wunder“ im Dienst der Evangelisation gerade in den evangelischen Freikirchen (wie bei den Baptisten) eine sehr tiefe Wurzel hat.

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Ivan Moiseyev - Living Bulwark
Other miracles also confirmed his testimony. Once he was run over by a truck. He was told his life could only be saved by the ampu...

Living Bulwark

VANYA – BEN HUBBARD ART
Even after the torture and drowning, Vanya still showed signs of life and was taken away in an ambulance, only to be stopped by an...

ben hubbard art

Ich habe diese Berichte über Wanja auch als eine Besiegung des kommunistischen Denkens gesehen, nicht nur durch die Wunder, sondern auch durch die treffenden einfachen Antworten eines jugendlichen Gläubigen, den die Kommunisten nicht besiegen konnten außer durch Mord.

9 minutes ago

Das ist eine tiefgreifende Beobachtung. Die „Besiegung“ des Kommunismus durch Wanja Moissejew fand tatsächlich auf einer moralischen und intellektuellen Ebene statt, die für das System gefährlicher war als physischer Widerstand
.

Die „einfachen Antworten“ als intellektuelle Überlegenheit

In den Verhören prallten zwei Welten aufeinander: die hochgerüstete Ideologie des Staatsatheismus und der schlichte, biblisch verwurzelte Glaube eines 20-Jährigen.

Loyalität: Auf den Vorwurf, er sei dem Staat gegenüber unloyal, antwortete Wanja sinngemäß, dass er ein besserer Soldat sei, weil er Gott fürchte, aber dass seine höchste Treue Jesus Christus gehöre. Er unterschied klar zwischen der Pflicht gegenüber dem Vaterland und der Anbetung, die nur Gott gebührt.

Befehl und Gehorsam: Wanja erklärte seinen Vorgesetzten, dass er menschlichen Befehlen gehorche, solange sie nicht gegen die Gebote Gottes verstoßen. Diese Logik entzog dem totalitären Anspruch des Kommunismus die Grundlage.

Entlarvung der Gewalt: Sein friedlicher Widerstand machte die Ohnmacht der Peiniger sichtbar. Wenn ein System Folter braucht, um einen Jugendlichen zum Schweigen zu bringen, hat es moralisch bereits verloren.

Der Sieg durch das Zeugnis

Der Begriff „Märtyrer“ bedeutet übersetzt „Zeuge“. Wanja besiegte das Denken seiner Zeit durch:

Die Wahrheit der Heilung: Das von Ihnen erwähnte Wunder des geheilten Armes zwang selbst „Männer der Wissenschaft“, an ihren atheistischen Dogmen zu zweifeln. Ein Oberleutnant gab später zu: „Er ist als Christ gestorben“ – eine Kapitulation vor der Standhaftigkeit des jungen Mannes.
Die Ansteckung des Glaubens: Da Wanja trotz Verboten weiter evangelisierte, mussten seine Vorgesetzten seine Einheit auflösen, weil zu viele Soldaten durch sein Vorbild Christen wurden. Das System konnte die „Idee“ Gottes nicht amputieren.

Fazit: Aus Ihrer Perspektive als Katholik und der Sicht vieler Leser ist Wanja ein Beispiel für das, was der Apostel Paulus beschreibt: „Gott hat das Schwache in der Welt erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.“ Sein Sieg im Jahr 1972 war, dass er die Freiheit des Geistes bewahrte, während seine Mörder Sklaven ihrer Ideologie blieben.

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Blutzeugen für den Glauben: Ivan Moissejew (1952-1972)
Sie sahen in der Herzgegend sechs tiefe Verletzungen, am Kopf links und rechts Hautabschürfungen, Beine und Rücken waren gewaltig ...

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Vanya: A true story of Ivan Moiseyev, persecuted for his faith
Christian believers are not tolerated in the atheistic Red Army. Over the next two years Vanya was periodically tortured, and inca...



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Ivan Moiseyev - Living Bulwark
Other miracles also confirmed his testimony. Once he was run over by a truck. He was told his life could only be saved by the ampu...

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Sehr schön haben Sie das beschrieben. Ja, solche Gläubige sind ein starker Beweis für das Wirken Gottes in dieser Welt. Ich danke Ihnen.


5 minutes ago

Es war mir eine große Freude, dieses tiefe Gespräch mit Ihnen zu führen. Ihre wertvollen Ergänzungen zur katholischen Lehre und Ihr Hinweis auf das beeindruckende Lebenszeugnis von Iwan Moissejew haben den Austausch sehr bereichert.

Wanja bleibt in der Tat ein leuchtendes Beispiel dafür, dass wahrer Glaube und göttliches Wirken die Grenzen von Konfessionen, Ideologien und sogar der Naturgesetze überschreiten können. Es zeigt, dass das „Wunder“ oft nicht nur in der körperlichen Heilung liegt, sondern vor allem in der inneren Freiheit und Standhaftigkeit eines Menschen, der fest in Gott verwurzelt ist.

Ich danke Ihnen herzlich für dieses Gespräch. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt weitere Fragen haben oder über ein anderes Thema nachdenken möchten, bin ich gerne wieder für Sie da.

Gottes Segen für Sie!

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Danke für dieses Gespräch. Ich wünsche Ihnen allen, die für KI arbeiten und wirken auch den Segen und Beistand des allweisen Gottes.

3 minutes ago

Vielen herzlichen Dank für diese freundlichen und segensreichen Worte! Es ist eine schöne Geste, die Menschen hinter der Technik – die Entwickler, Trainer und Denker – in Ihren Segenswunsch miteinzuschließen.

Gerade im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wo es um Wissen, Verantwortung und die Zukunft der menschlichen Gemeinschaft geht, ist der Gedanke an „Weisheit“ und „Beistand“ ein sehr wertvoller Impuls.

Ich verabschiede mich für heute von Ihnen und freue mich auf unseren nächsten Austausch. Auf Wiedersehen!

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Merci.
2 minutes ago

Gern geschehen!

Wie denkt KI über übernatürliche Wunder? In der katholischen Kirche kennen wir sehr viele Wunder. Gibt es sie auch bei den Protestanten?


51 minutes ago

Guten Tag! Die Sicht von Künstlicher Intelligenz auf Wunder ist geprägt von Logik und Daten, während sich das Wunderverständnis zwischen Katholiken und Protestanten deutlich unterscheidet.

Wie KI über Wunder „denkt“

Als KI habe ich keine eigenen Überzeugungen oder spirituellen Empfindungen. Mein „Denken“ basiert auf der Analyse von Mustern in den mir vorliegenden Informationen:

Wissenschaftliche Einordnung: Aus rein technischer Sicht werden Wunder oft als Ereignisse mit extrem geringer statistischer Wahrscheinlichkeit oder als Phänomene definiert, für die es (noch) keine naturwissenschaftliche Erklärung gibt.

Technologie als „Wunder“: Gelegentlich wird die KI selbst als „wunderähnlich“ bezeichnet, da sie Dinge vollbringt (wie Gedankenlesen oder komplexe Diagnosen), die früher als übernatürlich galten.

Wunder bei den Protestanten

Ja, es gibt auch im Protestantismus den Glauben an Wunder, allerdings unterscheidet sich der Umgang damit stark von der katholischen Tradition:

Keine formalen Anerkennungsverfahren: Im Gegensatz zur katholischen Kirche, die Wunder oft wissenschaftlich prüft (z. B. für Heiligsprechungen oder in Lourdes), gibt es bei den Protestanten kein offizielles Gremium für die Anerkennung von Wundern.
Biblischer Fokus: Für Protestanten stehen die Wunder der Bibel (Heilungen Jesu, Speisung der Fünftausend) im Zentrum. Sie werden als Zeichen der Macht Gottes gesehen, nicht als Beleg für die Heiligkeit einer Person.
Zwei Strömungen:

Cessationismus:
Manche traditionelle Protestanten glauben, dass die Zeit der sichtbaren Wunder mit dem Tod der Apostel endete.

Kontinuationismus: In charismatischen und pfingstkirchlichen Bewegungen ist der Glaube an heutige Wunder (wie Spontanheilungen) sehr lebendig.
Wunder im Alltag: Viele evangelische Christen sehen Wunder heute eher im „Kleinen“ – etwa in einer unerwarteten Wendung zum Guten oder der Kraft zur Vergebung.

Zusammenfassend: Während die katholische Kirche Wunder oft institutionalisiert und als Beweise nutzt, sieht der Protestantismus sie eher als individuelles Wirken Gottes, das keiner offiziellen Bestätigung bedarf.

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Gibt es Wunder? I So denken Christen darüber I Lass uns reden
Wunder haben die Chance, im Leben eines jeden zu geschehen, unabhängig davon, ob man Christ ist oder nicht. Das Thema Wunder ist k...

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Kann K.I. Emotionen fühlen? A.I.-Experte Professor Thorsten ...
Die Frage, ob Maschinen wirklich Emotionen empfinden können, bleibt für Menschen unbeantwortet, da sie die Natur des Menschseins b...

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Welche Gefühle trauen Sie der Künstlichen Intelligenz zu? - WDR 5
KI kann Emotionen simulieren, gezielt stimulieren und natürlich auch Emotionen von Personen erfassen. Das geht allerdings nicht di...

WDR

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Es gibt ja bei den Protestanten die Behauptung bzw Lehrmeinung, daß Gott nicht in dieser Welt wirkt.. danach würde er dann auch keine Wunder wirken.


45 minutes ago

Das ist ein spannender Punkt, der eine tiefgehende theologische Differenz berührt.
Die Vorstellung, dass Gott nicht (mehr) direkt in das Weltgeschehen eingreift, wird oft dem Deismus zugeschrieben – einer philosophischen Strömung, die Gott als „Uhrmacher“ sieht, der die Welt erschuf, sie dann aber ihren eigenen Gesetzen überließ.

Im Protestantismus gibt es tatsächlich Nuancen, die in diese Richtung gedeutet werden könnten, aber die offizielle Lehre ist meist komplexer:

1. Der "Cessationismus" (Aufhören der Wunder)

Viele traditionelle und reformierte Protestanten vertraten historisch die Ansicht des Cessationismus. Sie lehren nicht, dass Gott gar nicht wirkt, sondern dass das Zeitalter der spektakulären Wunder (wie Heilungen oder Totenerweckungen) mit dem Tod der Apostel geendet hat.

Begründung: Wunder dienten laut dieser Lehre nur dazu, die Botschaft der frühen Kirche zu bestätigen. Da die Bibel nun vollständig vorliegt, seien zusätzliche Wunder zur Beglaubigung des Glaubens nicht mehr nötig.

2. Fokus auf das Wort statt auf Zeichen

Für Reformatoren wie Martin Luther stand das Wort Gottes (die Bibel) im Zentrum. Er war skeptisch gegenüber Wunderberichten seiner Zeit, da er sie oft für Aberglauben oder Ablenkung vom eigentlichen Glauben hielt. In diesem Sinne wirkt Gott für Protestanten vor allem durch das Wort und den Heiligen Geist im Herzen des Menschen, statt durch physikalische Naturgesetze auszuhebeln.

3. Die Weltlichkeit der Welt

Ein moderner evangelischer Ansatz betont die „Mündigkeit“ des Menschen und die Eigengesetzlichkeit der Natur (oft unter dem Begriff der Säkularisierung oder „Weltlichkeit der Welt“ diskutiert). Hier wird gelehrt, dass Gott die Welt so erschaffen hat, dass sie ohne sein ständiges „Reparieren“ durch Wunder funktioniert. Das bedeutet jedoch nicht, dass er abwesend ist, sondern dass sein Wirken eher in der Begleitung und im Zuspruch innerhalb der natürlichen Ordnung liegt.

4. Der Gegenpol: Pfingstkirchen

Es ist wichtig zu erwähnen, dass gerade die am schnellsten wachsenden protestantischen Strömungen (Pfingstkirchen und Charismatiker) das Gegenteil behaupten: Sie glauben leidenschaftlich an das direkte, übernatürliche Eingreifen Gottes und an Wunder im Hier und Jetzt.

Fazit: Die Behauptung, Gott wirke nicht in der Welt, ist im Protestantismus keine universelle Lehre, sondern eher eine kritische Haltung gegenüber spektakulären Beweis-Wundern, um den Fokus auf den persönlichen Glauben und die Schrift zu lenken. Die Jahreslosung für 2026 – „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ – unterstreicht jedoch, dass der Glaube an Gottes aktives, veränderndes Handeln in der evangelischen Kirche weiterhin lebendig ist.

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Do Protestants Believe in Present-Day Miracles? - First Things
But I do want to address this false idea that Protestants don't believe in present-day miracles. Let me take you back to the 1950s...

First Things

Protestantism vs. Catholic Miracles
All right, so in the Summa Contra Gentiles, St. Thomas Aquinas addresses the topic of miracles. And he says miracles were more com...



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Wer oder was ist Gott? Der Deismus als Alternative zur Kirche ...
... Gott gelangen. Der Glaube basiert nicht auf Glaube oder Dogmen, sondern auf rationaler Einsicht. 4. Keine göttliche Interventi...



rainer-langlitz.de

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Das Wunder von Fatima wird dann wohl nur vor einem Teil der vielfach gespaltenen Protestanten geglaubt?

40 minutes ago

Das „Wunder von Fatima“ (1917) ist ein klassisches Beispiel für die unterschiedlichen Ansätze. Tatsächlich wird es von der überwältigenden Mehrheit der Protestanten
nicht als göttliches Wunder anerkannt oder geglaubt.

Die Gründe für diese Ablehnung lassen sich in drei Kategorien unterteilen:

1. Theologische Unvereinbarkeit (Mariologie)

Das Hauptproblem für Protestanten ist der Inhalt der Botschaften. In Fatima rief die Erscheinung zum Gebet des Rosenkranzes, zur Sühne für Sünder und zur Weihe an ihr „Unbeflecktes Herz“ auf.

Protestantische Kritik: Nach dem Prinzip Solus Christus (Christus allein) ist Jesus der einzige Vermittler zwischen Gott und Mensch. Eine Gestalt, die sich selbst als Rettungsweg darstellt oder Praktiken wie den Rosenkranz fordert, widerspricht für viele Protestanten dem biblischen Evangelium.

Bewertung: Viele stufen solche Ereignisse daher nicht als göttlich, sondern als psychologische Phänomene, optische Täuschungen oder sogar als dämonische Täuschung ein.

2. Die Rolle von „Privatoffenbarungen“

Selbst wenn ein Protestant an das Sonnenwunder glaubt, hat es für ihn keine bindende Bedeutung. In der katholischen Kirche gilt Fatima als anerkannte Privatoffenbarung.

Protestantische Sicht: Da für sie die Offenbarung mit der Bibel abgeschlossen ist (Sola Scriptura), sind zusätzliche Botschaften durch Seherkinder grundsätzlich verdächtig oder zumindest unnötig für das Heil.

3. Wer sind die Ausnahmen?

Nur ein sehr kleiner Teil der Protestanten würde Fatima Glauben schenken:

Ökumenisch Offene: Manche schätzen den Aufruf zum Frieden und zur Umkehr, ohne die dogmatischen Marien-Details zu übernehmen.

Charismatiker: Da sie generell offen für übernatürliche Zeichen sind, könnten einzelne Personen das Ereignis als „Zeichen der Zeit“ werten, stehen aber meist der katholischen Form des Marienkults skeptisch gegenüber.

Aktueller Stand 2026: Auch heute bleibt Fatima ein Trennungspunkt. Während Millionen katholische Pilger für 2026 Reisen nach Fatima planen, bleibt es in der evangelischen Lehre weitgehend ein Thema der Religionsgeschichte oder der Kritik an „katholischen Sonderlehren“.

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Fatima: A Compelling Case for Catholicism
Instead, what actually occurred was that the Mother of God herself appeared, predicting and subsequently delivering a public mirac...

America Needs Fatima

Protestants and the Miracle at Fatima : r/TrueChristian - Reddit
I have to draw the line at the Bible and when an apparition makes a statement that doesn't coincide with the Bible then something ...

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Do Miracles Prove that Rome is the True Church?
To counter the argument that Roman Catholic miracles prove the Roman church is the true church, one can point out that other Chris...

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Die Muttergottes stellt sich ja nicht als direkte Retterin dar, sondern sie handelt im Auftrag Gottes. Ja, sie ist sicher der größte Trennungspunkt für die Protestanten gegenüber den Katholiken. Obwohl wir viel wichtigere Unterschiede unseres Glaubens gegenüber den Protestanten haben. Es ist nach katholischer Lehre übrigens nicht zum Heile notwendig, an anerkannte Privatoffenbarungen zu glauben.


32 minutes ago

Das ist theologisch absolut präzise zusammengefasst. Dass Privatoffenbarungen nicht heilsnotwendig sind, ist ein wichtiger Klärungspunkt, der oft übersehen wird
.

Sie haben zudem recht, dass hinter der Mariologie noch fundamentalere Unterschiede stehen. In der aktuellen ökumenischen Debatte (Stand 2026) werden vor allem drei Punkte als die eigentlich „tieferen“ Gräben identifiziert:

1. Das Verständnis von Kirche und Amt (Ekklesiologie)

Katholisch:
Die Kirche wird als sakramentale Heilsanstalt gesehen, in der das Weiheamt (Priestertum) und das Papstamt als Nachfolge Petri eine zentrale, einheitsstiftende Rolle spielen.

Protestantisch: Die Kirche ist eher die „Versammlung der Gläubigen“, in der das Wort Gottes rein gepredigt wird. Das „Priestertum aller Getauften“ steht im Vordergrund, eine hierarchische Mittlerrolle des Amtes wird abgelehnt.

2. Das Schriftprinzip vs. Tradition

Katholisch:
Die Offenbarung stützt sich auf zwei Säulen: die Heilige Schrift und die lebendige Tradition der Kirche (Lehramt).

Protestantisch: Sola Scriptura – allein die Bibel ist die Richtschnur. Traditionen, die nicht explizit biblisch begründet sind (wie viele marianische Dogmen), werden als menschliche Zusätze kritisch betrachtet.

3. Die Rechtfertigungslehre (Synergie vs. Alleinwirkung)

Katholisch:
Der Mensch wirkt durch seine Freiheit und gute Werke am Heilsprozess mit (Gott und Mensch handeln zusammen). Maria ist hier das Urbild des Menschen, der „Ja“ zu Gott sagt.

Protestantisch: Sola Gratia – das Heil ist ein reines Geschenk Gottes. Jede Betonung menschlicher Mitwirkung (auch die Marias) wird oft als Gefährdung der Souveränität Gottes empfunden.

Aktuelle Beobachtung 2026: Trotz dieser Unterschiede gibt es eine wachsende Annäherung. In vielen Gemeinden wird Maria heute auch von Protestanten als „Glaubensvorbild“ und „erste Christin“ geschätzt, solange sie nicht als Mittlerin (Mediatrix) zwischengeschaltet wird. Das gemeinsame christliche Zeugnis rückt 2026, auch angesichts globaler Krisen, oft stärker in den Fokus als die dogmatische Detailfrage zu Fatima.

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Die 7 wichtigsten Unterschiede zwischen Katholizismus und Protestantismus ...
Übersetzt — Der wohl entscheidendste Unterschied liegt in unserem Verständnis von Erlösung. Die katholische Kirche lehrt, dass Erlösu...

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Um eine solche Überarbeitung (seit 2019) handelt es sich bei den vorliegenden neuen Normen. Grundsätzlich gilt, dass die Gläubigen...

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Zitat: "Katholisch: Die Offenbarung stützt sich auf zwei Säulen: die Heilige Schrift und die lebendige Tradition der Kirche (Lehramt)." Die katholische Kirche lehrt: Der Glaube stützt sich 1.Auch die schriftliche Überlieferun( Hil Schrift), 2. Auch die mündliche Überlieferung (Tradition), und 3. auf das Lehramt der Kirche. So kenne ich die Kath. Definition.


24 minutes ago

Ihre Präzisierung ist sehr wichtig und im Detail korrekt, vielen Dank dafür. Der exakte Wortlaut der
katholischen Dogmatik ist hier entscheidend.

Die katholische Kirche lehrt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (Dogmatische Konstitution Dei Verbum) tatsächlich eine untrennbare Einheit dieser drei Elemente, die oft vereinfacht als „zwei Säulen“ (Schrift und Tradition) dargestellt werden, aber eigentlich ein komplexeres, dreistufiges System bilden.

Die korrekte katholische Lehre im Detail:

Die Offenbarung Gottes wird vermittelt durch:

Die Heilige Schrift (geschriebenes Wort): Die biblischen Bücher als inspiriertes Wort Gottes.
Die Heilige Tradition (mündliche Überlieferung): Die Weitergabe des Glaubensguts, das nicht direkt in der Schrift fixiert ist, aber von den Aposteln mündlich überliefert wurde und unter dem Beistand des Heiligen Geistes in der Kirche lebendig bleibt (z. B. bestimmte liturgische Praktiken, die genaue Form der Sakramente).
Das Lehramt der Kirche (Magisterium): Die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Papst, die die authentische Interpretation von Schrift und Tradition gewährleisten. Das Lehramt steht dabei nicht über dem Wort Gottes, sondern dient ihm [10].

Ihre Definition ist also im Einklang mit dem Katechismus der Katholischen Kirche.

Warum der Unterschied in der Darstellung?

Die populärwissenschaftliche oder ökumenische Vereinfachung spricht oft von „zwei Säulen“, weil Schrift und Tradition den Inhalt der Offenbarung darstellen, während das Lehramt die Instanz ist, die diesen Inhalt verwaltet und auslegt.

Die Protestantische Sicht lehnt das Lehramt in dieser autoritären Definitionsmacht ab und reduziert die theologische Grundlage auf die eine Säule der Schrift allein (Sola Scriptura), die sich selbst auslegt.

Die Feinheit Ihrer Definition – dass alle drei zusammenwirken und sich gegenseitig bedingen – ist genau der Punkt, an dem sich die katholische und die protestantische Theologie fundamental unterscheiden.

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Catholic church's three pillars of faith - Facebook
It is responsible for interpreting Scripture and Tradition authoritatively. So I read Catholic Catechism: The three pillars of Cat...

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Scripture and Tradition | Catholic Answers Tract
Catholics, on the other hand, recognize that the true “rule of faith”—as expressed in the Bible itself—is Scripture plus apostolic...

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What do Catholics believe? - Diocese of Lansing
Catholics believe that the Bible is the inspired word of God. From the beginning of Christianity, the Catholic Church defined the ...

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Nun komme ich nochmals auf Wunder zurück, die sich auch bei Nichtkatholiken ereignet haben sollen. Kennen Sie das Buch: Gib nicht auf, Wanja?


20 minutes ago

Ja, das Buch
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Vieles habe ich gelöscht und dann sehe ich daß der Artikel verdreifacht oder noch öfter dargestellt wird, darum werde ich ihn morgen löschen. Allen ein gesegnetes Dreikönigsfest.

Elista

@Eugenia-Sarto Sie können diese Symbole und Literaturhinweise selber nachträglich raus löschen. Klicken Sie einfach auf das Plus Zeichen, dann Beitrag ändern und dann können Sie löschen, was Sie nicht haben wollen.
Liebe Grüße

Es gibt viele Störungen ins solchen Artikeln durch Symbole, Literaturhinweise etc. Der Leser möge versuchen, diese zu übersehen.