Benjamin Kaiser

Ohne hier eine Lanze für Russland brechen zu wollen, aber dass Maria Aljochina von Pussy Riot im deutschen Fernsehen wegen einer Kirchenschändung erneut als „Kämpferin der Freiheit gegen Unterdrückung“ inszeniert wird, ist unglaublich:
„Am 21. Februar 2012 drang die bis dahin unbekannte Musikgruppe in die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau ein. Dort schändeten die Musikerinnen vor den Augen weinender Nonnen das Allerheiligste (Ambo) der Russisch-Orthodoxen Kirche durch eine Art satanistisches Sexritual.
Dieser schwere Hausfriedensbruch wurde durch die westlichen Massenmedien nicht nur als „Punk Gebet“ gefeiert, sondern als ein „oppositioneller“ Ausdruck „westlichen Lebensstils“ bewertet. Dabei wurde gegenüber dem Publikum der Eindruck erweckt, die jungen Musikerinnen wären wegen einer harmlosen Meinungsäußerung direkt in einem Gulag gelandet. So hieß es in einer Anmoderation des Fernsehsenders ZDF:
‚Erlöse uns von Putin! Das Gebet der russischen Punkband Pussy Riot brachte die Sängerinnen direkt ins Straflager. […] Politisch aktive Bürger sind der Führung suspekt.‘“
(Zitat aus Benjamin Kaiser: „Kulturmarxismus“)
Auch in Deutschland wäre diese Kirchenschändung mindestens Hausfriedensbruch nach Paragraph 123 StGB gewesen. Strafmaß dafür hierzulande bis zu einem Jahr Freiheitsentzug. Möglicherweise greift aber auch Paragraph 124 bezüglich schwerem Hausfriedensbruch, da der „Auftritt“ von Musikerinnen, Tänzerinnen und Kameraleuten aus einer Gruppe von mehr als zehn Personen heraus geplant und begangen wurde. Dann beträgt das Strafmaß in Deutschland bis zu zwei Jahre. Kirchenschändungen sind kein Kavaliersdelikt.

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Kordula M. Bayer

Breche gerne ein Lanze für Russland.
Habe noch genug für die ganze Russische Föderation.

Gisela Mueller

Wir können den Verein der Lanzenbrecher aufmachen!

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martin

Da kann man ruhig mal eine Lanze für Russland brechen. Ich bin sicher die Idiotentruppe wurde von Soros und/oder der CIA finanziert.

Gisela Mueller

Ich breche sowieso immer eine Lanze für Rußland, seitdem der raffgierige satanische "Wertewesten" dieses inzwischen wieder christliche Land unter seine klebrige Herrschaft bringen will.

Gisela Mueller

Wie genau wurden die denn in Rußland bestraft?

Benjamin Kaiser

Wikipedia: "Am 17. August 2012 wurden die Beschuldigten von Richterin Marina Syrowa wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ schuldig gesprochen mit der Begründung, sie hätten „die soziale Ordnung grob unterwandert“. Die Angeklagten wurden zu jeweils zwei Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Die sechsmonatige Untersuchungshaft wird angerechnet. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre Haft gefordert."

Lutrina

In der BRD würde das vor Gericht nicht geahndet und nicht als Kirchenschändung und Hausfriedensbruch gewertet werden.
Die "Bischöfe" würden sogar noch Verständnis zeigen und auf eine Anzeige verzichten.

martin

Und falls ein AfD Politiker so eine Blasphemie kritisieren würde, würden sich diese "Bischöfe" davon distanzieren und sich mit den "irren Weibern" solidarisieren

Thorn Fuchs

Jeden Tag beweist der öffentlich rechtliche Schundfunk, dass man immer noch tiefer sinken kann.