Petition gegen die Vertreibung der Brüder Samariter
Die Katholiken von Altötting sammeln derzeit Unterschriften für den Erhalt des Klosters der Brüder Samariter. Alle Hintergrund zum Weggang sind hier.
Die Petition bittet Bischof Oster von Passau, die frommen Brüder in Altötting weiter wirken zu lassen.
"Bei solchen Entscheidungen sollen wir immer gehorchen. Das war in der Kirche immer so.."
Wir haben es aber nicht mit der Kirche zu tun. Deswegen gilt unumwunden:
Man muss GOTT mehr gehorchen als den Menschen. Aktuell gilt: man darf Ketzer, der Ketzersekte, Blasphemikern, den Götzenanbetern und Abtrünnigen ÜBERHAUPT NICHT GEHORCHEN.
Das ist die Devise in der heutigen Wahnsinnszeit.
Gott sei Dank weiss die community hier: schild sind immer die bischöfe. Sobald man hier nen Talar wehen sieht schaltet man das Hirn ab.
Eine der Negativfolgen, der sogenannten Kollegialität! Schuld sind dabei noch viel mehr, als die letzten paar sogenannten Konservativen, innerhalb der DBK, die heutzutage tatsächlich sehr schnell ihres Amtes vérlustig werden, sobald sie bei den Zerstörungswerk der progressiven, überwältigenden Mehrheit, zu laut und zu nachdrücklich, in Opposition gehen, die Vorgänger, der heutigen "Konservativen". Sie bildeten damals, in den ersten Jahrzehnt, nach d. letzten Konzil, noch eine eigentlich beinahe zahlmäßig gleich starke Partei, innerhalb der DBK. Unverständlicherweise nutzten sie ihre damals noch relativ starke Position als konservative Partei nicht, gegen das damals einsetzende Zerstörungswerk, konsequent dagegen zu halten. Immer wieder ließen sie sich mit faulen Kompromissen abspeisen und gaben den Drängen der Modernisten, in den meisten Fällen nach. Die Wenigen, die den katholischen Glauben zu verteidigen bereit waren, wurden oft von ihren konservativen Amtsbrüdern schließlich im Stich gelassen. Zu oft, ließen sie sich dazu überreden, mit den Progressiven abzustimmen, entgegen ihrer eigenen Überzeugung. Gegen die oft verleumdnerischen Vorwürfe der Modernisten, blieben sie zu oft still und gaben schnell klein bei. Stück für Stück ließen sie sich die Butter vom Brot nehmen, so fiel eine katholische Bastion, nach der anderen. Inzwischen sind sie schon rein zahlenmäßig, in beinahe aussichtsloser Lage und außerdem genießen sie derzeit auch in Rom, bei der Führung der Weltkirche, keinerlei Rückhalt mehr. Sie haben ihre Machtposition kampflos aufgegeben und die verbliebenen Konservativen müssen heute damit leben. Selbst wirkliche Kämpfer, sind heute eigentlich chancenlos, sobald sie aktiv werden, werden sie von ihren Mitbrüdern diffamiert und in Rom angeschwärzt. Es folgt dann beinahe sicher, die baldige Suspendierung. Ohne Rückhalt in Rom, wird sich das nicht mehr ändern. Ohne einen Papst, der hinter diesen Hirten steht und den progressiven Rücktrittsforderungen nicht jedesmal nachkommt, selbst wenn diese auf Lügen gegründet sind.
@Oenipontanus, ich habe die Kollegialität angesprochen, weil hier in einen Kommentar angedeutet wurde, das gerade konservative Bischöfe, heutzutage nicht ganz frei in ihren Entscheidungen sind. Wenn man sich auf die Seite einer "persona non grata" stellt, gerät man selbst schnell ins Schussfeld, steht hier beispielsweise. Ich habe übrigens nichts gegen Kollegialität, solange sie nicht verordnet ist. Diese Art Kollegialität, wie sie verordnet wurde, zwängt die Bischöfe in ein Korsett, sie werden dadurch genötigt, eine bestimmte Kirchensicht, gegen die eigene Überzeugung, zu übernehmen. Schwimmt man gegen den Strom und ist der heutigen progressiven Majorität zu "vorkonziliar", wird man von den Amtsbrüdern schnell kaltgestellt. Dabei bedienen sich gerade die Progressiven, völlig hemmungslos, allerlei schmutziger Tricks. Verleumdung, Lügen, anschwärzen, kein Mittel ist da zu schmutzig. Diese Form von Kollegialität habe ich gemeint, wie sie sich nach den Konzil zeigt.
@Oenipontanus, mit zwei Ausnahmen, waren beispielsweise alle bayrischen Bischöfe damals eher konservativ. Viele nahmen die Liturgiereform nur sehr widerwillig an und gerade in Bayern, fiel es oft vielen Laien kaum auf, wie groß der Unterschied zwischen neuer und alter Messe tatsächlich ist. Bei uns wurde noch jahrelang zur Weihwasserhausteilung das Asperges gesungen, das Kyrie blieb lange wie gehabt, ebenso d. Sanktus und d. Agnus Dei. Das Vater unser wurde halt entweder gemeinsam auf deutsch gebetet, oder gemeinsam auf Latein gesungen. Unser Pfarrer verwendete jahrelang, beinahe ausschließlich, das 1. röm. Hochgebet und auch die Handkommunion setzte sich nur sehr langsam, spät, bei uns durch. Jedenfalls waren mindestens die Hälfte der deutschen Bischöfe damals eher konservativ. Bekannte konservative Bischöfe waren damals, der Paderborner Kardinal Jaeger, der damalige Bischof von Aachen, der Name fällt mir gerade nicht ein und die bayrischen Bischöfe Stangl von Würzburg, Josef schröffer von Eichstätt, Josef Stimpfle von Augsburg, ganz besonders der Passauer Bischof Landersdorfer und unser Regensburger Bischof Graber der, wie unser Pfarrer uns erzählte, die Ministranten ermahnte, bei der Handkommunion nie mitzumachen. Unser Pfarrer gab diese Empfehlung, bei meiner Erstkommunion an uns, mit eindringlichen Worten weiter. Bischof Graber war, soweit ich weiß, auch sehr gut mit Erzbischof Marcel Lefebvre befreundet. Aber leider hat er, entgegen seiner Überzeugung, schließlich dennoch die Liturgiereform mitgetragen, den damaligen Papst Paul Vl folgsam ergeben. Auch wenn er die neue Messe, lange Zeit, so katholisch wie möglich gestaltete. Er ist ein Beispiel für die Konservativen, die sich von den Progressiven damals immer wieder zu Zugeständnissen nötigen ließen und immer wieder, bei Streitpunkten klein bei gaben.
2 weitere Kommentare von Franz Graf
In Bayern gab es eigentlich nur einen wirklich progressiven Bischof, den münchener Kardinal Wetter.
Die Brüder Samariter haben wertvolle Arbeit geleistet. Hätte nicht gedacht, dass Bischof Oster so feige ist.
Eine schäbige Aktion - Gebäude wird sicher verkauft - Mammon schreit ....- Es wird ihm kein - absolut kein Glück bringen. Werde mir von diesem Verräter auch nix mehr anhören.