Kardinal Müller kritisiert die protestantische Sichtweise der deutschen Bischöfe auf das Priesteramt
- „Man darf die Wortgottesdienstliturgie nicht von der Eucharistiefeier trennen, indem man den ersten Teil von einem Laien predigen lässt und den zweiten Teil von einem geweihten Priester zelebrieren lässt.“
- „Schon Luther verurteilte dies als Missbrauch und warf Priestern und Bischöfen vor, nicht mehr Diener des Wortes, sondern bloße Ritualisten zu sein.“
- „Das Konzil von Trient lehrte, dass sakramental geweihte Priester von Christus als Diener sowohl des Wortes als auch der Sakramente eingesetzt wurden.“
- „Man kann den priesterlichen Dienst nicht willkürlich aufteilen und Teile davon auslagern, ohne damit faktisch das sakramentale Priestertum im protestantischen Sinne zu leugnen.“
- „Ironischerweise widersprechen gerade diejenigen, die sich am eifrigsten auf das Zweite Vatikanische Konzil berufen, diesem in der Frage der Laienpredigt während der Messe.“
- „Deutschlands ewige Kritiker sollten sich mit den Grundlagen der katholischen Theologie befassen, anstatt die Kirche in Deutschland mit Groll, Ideologie und Machtpolitik in die Sackgasse zu treiben.“
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