Kardinal Müller: Katholizismus in Deutschland stirbt - Bischöfe passen sich der politischen Macht an
Kardinal Gerhard Müller hat die deutschen Bischöfe dafür kritisiert, dass sie es versäumt haben, das Lebensrecht ungeborener Kinder zu verteidigen.
In einer am 23. Juli veröffentlichten Erklärung ging er auf die laufende Debatte in Deutschland ein, ob die linksextreme Aktivistin Frauke Brosius-Gersdorf - die erklärte, dass die Menschenwürde "erst mit der Geburt beginnt" - Richterin am Bundesverfassungsgericht werden sollte.
Laut Müller entspringt eine solche Äußerung "dem hohlen Kopf eines Ideologen und dem eiskalten Herzen eines schrecklichen Juristen".
Der Kardinal stellte fest, dass die deutschen Bischöfe es vermieden haben, eine klare Antwort für das Leben zu geben. Stattdessen geben sie politischen Allianzen und der Sorge über mögliche öffentliche Gegenreaktionen den Vorrang, sagte er.
Und: "Der Unterschied zwischen einem guten Hirten und einem Mietling wird deutlich, wenn ein Bischof sich nicht als Beamter bis zur Pensionierung, sondern als Diener Christi bis zum Martyrium …Mehr
Der Unterschied zwischen einem guten Hirten und einem Mietling wird ebenfalls deutlich, wenn dieser die-Erde-brennt-messe von Prevost und seine pro-Sodomiten-Ernennungen nicht anprangert.
Wer ungeborenen Menschen die Menschenwürde und damit das Personsein abspricht (obwohl sogar im deutschen Erbrecht verankert!), ist nicht mehr weit von der NS-Ideologie des "lebensunwerten Lebens" entfernt!
"Sogar katholische Bischöfe haben sich vor einem klaren Ja zum Leben gedrückt, indem sie den Kampf der politischen Parteien um die Macht im Staat höher stellten als ihr apostolisches Zeugnis für Wahrheit des Evangeliums“. Deutliche Worte von Gerhard Kardinal Müller.
„Die Abwägung des Selbstbestimmungsrechtes der Mutter gegen das Lebensrechtes ihres Kindes ist nichts anderes als ein diabolischer Schein, der die Wahrheit verdunkelt, dass das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen am Lebensrecht eines anderen Menschen endet. Das Recht von Mutter und Vater gegenüber ihrem Kind besteht gerade darin, das Kind zu schützen, zu fördern und zu einem verantwortlichen gewissenstreuen Menschen heranzubilden.
Ein Staat, der die Elternrechte usurpiert und beschränkt, ist nichts anders als ein totalitäres Monster, das seinen Nachwuchs frisst und das krasse Gegenteil von einem demokratischen Staat als Diener am Gemeinwohl, das auf den Grundrechten jedes Bürgers aufbaut."
Der Katholizismus stirbt nicht, er ist verwaist. Die meisten unserer Bischöfe schauen mehr auf die EKD als auf die Bibel.
@Ad Orientem EKD:= Evangelische Kirche in Deutschland, wobei einige das mit der Kirche bezweifeln.
@Heribert Nuhn es gibt nur eine Kirche, die katholische. Alles andere sind irgendwelche möchtegerne christliche Gemeinschaften - vielleicht mit Ausnahme der Orthodoxie ? - So in etwa nannte es auch Papst Johannes Paul II
QuellenAngabe wäre schön. So weiß ich nicht, ob S.Em. den dt. Kath. als "stirbt" oder "tot" bezeichnete. Ersteres wäre verharmlosend, denn man müßte bei der hiesigen KonzilsKirche ja mindestens von einem "WachKoma" sprechen; M.MOSEBACH benutzte die Metapher vom "verlassenen Termitenbau, der jederzeit einstürzen kann".
Danke, @Libertas Ecclesiae! Darin las ich allerdings weder vom "Sterben" noch vom "Tod" des dt. Kath., nur "die Kranheit zum Tode".
ErfreulicherWeise schrieb S.Em. von "neognostischen" Phänomenen, weniger erfreulich zitierte Er das RattenKonzil und faselte von "Menschenrechten" und "unveräußerlicher Menschenwürde" (wenigstens mit der ErGänzung, daß dies einzig im Angesichte Gottes gegeben sei).
Dieser Mietling hat nur seinen Synodalen Weg zu einer Spaltung der Amtskirche im Sinne, die Bibel und die zehn Gebote aber allem Anschein nicht!