Gestern habe ich einen Kommentar über Häutung gepostet, der ohne einen eindeutigen Zusammenhang äußerst missverständlich sein kann. Man könnte mir extreme Grausamkeit oder psychische Unausgeglichenheit vorwerfen. Ich habe eine Löschung erwogen, aber die Wahrheit, die alle meine Beiträge bestimmt, hat mir das untersagt.
Der Kommentar hat seinen Grund. Er dient nicht nur der Selbsthelle, sondern auch der Information an alle, die die Vat.2 Kirche verwenden, um unablässig unerträgliche Blasphemien gegen Gott öffentlich zu verbreiten.
Natürlich ist die Häutung eines lebendigen Lebewesens auf der Erde unerträglich, bestimmt eine der schlimmsten Foltermethoden, die es überhaupt gibt. Niemand kann das wollen. Niemand kann das vertreten. Vor allem richtet sie sich direkt gegen Gott.
Im Paradies galt folgendes vor dem Sündenfall:
Gen 2,24-25:
„Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch. Beide, Adam und seine Frau, waren nackt, aber sie schämten sich nicht voreinander.“
Dann folgt der Ungehorsam.
In Gen 3,16-19 verkündet ihnen der Herr deshalb das irdische Leid. Nur durch das liebevolle Ertragen von diesem, als Übernahme des eigenen Kreuzes, kann der Mensch zu Gott zurück.
Gen 3,21:
„Gott, der Herr, machte Adam und seiner Frau Röcke aus Fellen (eine tierische Haut) und bekleidete sie damit.“
Die irdische tierische Haut ist also gottgewollt. Sie soll dem Menschen ermöglichen, sich aus der Liebe des einen Fleisches und Blutes des Herrn herauszutrennen. Die Erde dient dazu, dass nur der in die Liebe Gottes eingeht, der das freiwillig will. Wer das nicht will, wird niemals gezwungen. Die Membran = die tierische Haut ermöglicht den Gottlosen, sich in sich selbst abzugrenzen/einzuschließen.
Jede irdische Häutung ist deshalb immer ein direktes Verbrechen gegen den göttlichen Willen.
Auf der Erde wollen wir Katholiken immer das maximale Wohlergehen für alle. Auch die Kritik an der Kultur des Todes (Verhütung/Abtreibung/perverser Sex/etc.) dient diesem Ziel als Opferschutz. Noch mehr gilt das für das Selbstopfer, für die Kreuzesnachfolge, für den Selbstverzicht zu Gunsten des Ganzen (keine Flucht in den Reichtum, sondern mithelfen beim Wiederaufbau der Heimat).
Was also motivierte meinen Kommentar des Häutens? Er bezieht sich ausschließlich auf das Übernatürliche, auf das Leben nach dem Tod, in der die Lüge keine Rolle mehr spielt, sondern nur noch Gerechtigkeit und Wahrheit. Die sind die Person des Herrn. Der ganze Himmel und damit auch das Fegefeuer und die Hölle sind zutiefst persönlich. Ich bin ein Kind des Himmels und zusammen mit dem Herrn nehme ich die Vat.2 Konzilsblasphemien, jede einzelne, besonders aber auch die Zerstörung unserer Klöster der Anbetung, ganz persönlich.
Wenn ich also behaupte, „dass ich euch nach eurem Tod häuten werde“, dann meine ich das ganz persönlich. Das hat eine viel gewichtigere Aussagekraft, als die allgemeine und nichts sagende Feststellung, dass es irgendwann mal eine Hölle geben wird. Nein, ich kenne euch genau. Ich lasse euch nicht außer (wie es die Polizei in Kärnten gerne zu Recht sagt).
In gewisser Weise ist das die Umkehr von Gen 3,21. Was ist, wenn die goldene Farbe des Himmels in der Ikonenmalerei eigentlich ein alles verzehrendes Feuer ist? Dann ist unser Himmel eure Hölle. Um mit dem Herrn im Himmel ein Fleisch sein zu können, tragen wir keine Tierhäute. Wir sind alle gehäutet/nackt. Dann ist die Beseitigung der Tierhaut eine Liebeseinladung für das ewige Glück der Anbetung.
Ja, niemand wird zur Liebesgemeinschaft mit dem Herrn gezwungen, aber eine dauerhafte Wohlfühlexistenz ohne Ihn, außerhalb von Seiner Freiheit und Liebe, ist unmöglich. Wir sind nun mal, die wir sind, die Er alle erschaffen hat. Es kann nur eine absolute und alles umfassende Ordnung geben, die Er persönlich ist. Das sollte uns unsere leidvolle Existenz auf der Erde eigentlich beibringen.
Ganz konkret soll hier folgendes „hängenbleiben“: Jede Vat.2 Blasphemie, besonders das Verhindern oder das Verbot des Heiligen Messopfers, nimmt der Himmel ganz persönlich, zusammen mit dem Herrn besonders auch seine Soldaten. Sie tragen scharfe Messer. Niemand wird entkommen. Deshalb soll jeder Konzilsteufel versuchen, solange zu leben wie möglich (mit reizvoller Dame an der Seite nicht nur auf der Tanzfläche?).
Bis später, bis nach dem Tod.
Ach, auch sie - auch die Einsichtigen ("Intellektuellen") - werden wieder nix verstehen - und auch wohl kaum den Genietrend dieses kurzen Textes ( z.B. dass wir ja tatsächlich ohne Tierhaut wie im -Fall- des Paradieses vor ihm stehen werden - einfach, weil sie nicht gebraucht wird, die Liebesunschuld ist ja zurück) bemerken; nicht einmal, würde der Herr hier schreiben, fiele er und es jemandem auf ! Stattdessen würde herumgerotzt werden wie im Winter. Das ist alles sehr bitter. Am -ENDE- werden sie nicht (bis es passiert) einmal wissen, dass im Schlussteil des Raphaeltextes ein ganz normaler Regelfall geschildert wird, der da abläuft. Dieser -Fall- (!) aber wird kosten. Danke Rapha-für Dein Genie. Danke für die klaren Hinweise. Danke, dass ein paar Menschen in ihrer Haut die Chance haben, sich zu winden - um eine Schlangenhäutung (Umkehr) in Erwägung zu ziehen. Also die Schlange loszuwerden. Danke für die prophetisch derbe Drastig, die nach nunmehr 2000 Jahren Johannes dem Täufer kaum mehr als schätzbar 100 SachVerständige beschert haben dürfte. Nimm' ihn zum Trost. Er ist sicher bei Dir. Er wird Dich sicher lieben. ER kennt Dich sicher wie sich selbst. Danke Rapha. Anbetung zu töten, ist wie ein Segel hinzuhalten, das auf dem Weg zur nächsten Insel reißt. Jeder, dem bei einem Fallschirmsprung der Schirm verschlossen blieb - weiß dieses Gefühl zu beschreiben- und es wird kommen. Einen Not-Ersatzschirm gibt es nicht. Nichts. Nur Stille. Nur Einsamkeit. Nur der persönliche Fall. Momentum Dein. Danke Rapha für Deinen Mut und Deine Liebe zu den Menschen.