Monsignore Wilmer erklärte, dass die Synodalität in der Diözese Münster „tief verwurzelt“ sei. Er fügte hinzu, er freue sich auf „den gemeinsamen Weg mit vielen Getauften, aber auch international, ökumenisch und mit unseren jüdischen und muslimischen Brüdern und Schwestern“.
Dankbarkeit für die Laienpredigt
Auf die Frage nach der Laienpredigt während der Eucharistiefeier räumte Bischof Wilmer ein, dass es „viele“ getaufte Frauen und Männer gebe, die sich seit Jahren mit diesem Thema beschäftigten, und dass sich darum herum eine Kultur entwickelt habe.
Wilmer habe „großen Respekt vor dieser etablierten Tradition“ und sei dafür „zutiefst dankbar“.
Er ist „überzeugt, dass die wunderbaren Seelsorger einen guten Weg finden werden, mit den Umständen umzugehen“ – womit er auf den „Papiertiger“ des Vatikans gegen das Laienpredigen anspielt.
Und: „Ich habe großes Vertrauen in sie und bin sehr dankbar für ihre großartige Arbeit und ihr Zeugnis.“
Auf die Frage nach Sexualmoral, Zölibat und den auf der deutschen Synode diskutierten Themen antwortete Bischof Wilmer: „Die Themen wurden nicht ad acta gelegt; sie werden weiterhin behandelt.“
Bild: Heiner Wilmer © wikipedia CC BY-SA, AI-Übersetzung