Ermittler identifizieren mutmaßliche Täter
Stand: 02.09.2026
Die Bundesregierung sieht die russische Regierung hinter dem versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle. Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ haben die Sicherheitsbehörden mehrere Verdächtige mit Verbindungen nach Russland im Visier.
Von Jörg Diehl, Manuel Bewarder, NDR/WDR, Florian Flade und Roman Lehberger, WDR
Im Fall des versuchten Sprengstoffanschlags mit Drohnen auf dem Flughafen Leipzig/Halle hat die Bundesregierung Moskau als Drahtzieher des Angriffs benannt. Auf einer Pressekonferenz sagte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), die Erkenntnisse der Behörden wiesen "auf beteiligte Personen hin, die im Auftrag russischer staatlicher Stellen gehandelt haben". Man erkenne in der Attacke das "bekannte Muster hybrider russischer Operationen in Europa".
Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung (SZ) ist es den Ermittlern des Bundeskriminalamtes (BKA) inzwischen gelungen, Tatverdächtige zu identifizieren. Die "Zeit" berichtete, es werde …Mehr
Die "Recherchen" von NDR; WDR u. SZ sind so viel wert wie die Aussagen eines Gebrauchtwagenverkäufers.
Reporterin konfrontiert Influencer
02.09.2026 Verdeckte Recherche enthüllt prorussische Fake‑Kampagne
Über soziale Netzwerke können prorussische Desinformationen sich rasend schnell verbreiten. Doch wer steckt hinter diesen Kampagnen? Ein RTL-Reporterteam recherchiert ein Jahr lang verdeckt in der prorussischen Szene und konfrontiert einen der größten prorussischen Influencer.
Verdeckte Recherche enthüllt prorussische …
David Berger (Blogger)
David Berger (* 8. März 1968 in Würzburg) ist ein deutscher Blogger und Publizist. Zuvor war er als römisch-katholischer Theologe aktiv. Seine theologischen Arbeitsschwerpunkte waren Geschichte und Doktrin des Thomismus.
Von 2013 bis 2015 wirkte Berger als Chefredakteur der deutschsprachigen Monatszeitschrift Männer für Schwule. Er betreibt das Blog Philosophia perennis, welches sich vorgeblich gegen „Islamisierung“ und „Nanny-Medien“ richtet.[2] Berger war Kuratoriumsmitglied der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung.[3] Seit 16. März 2024 ist David Berger Mitglied der AfD.
Ende März 2010 wurden Vorwürfe von 2007 erneut aktuell, da Bergers Facebook-Profil „eindeutig das Verwurzeltsein in einem homosexuellen Milieu“ bekunde. Vor einem vom Vorstand der Fördergemeinschaft der Zeitschrift Theologisches angesetzten „klärenden Gespräch“ legte Berger von sich aus das Amt als Herausgeber der Zeitschrift nieder, verwahrte sich aber gegen die von Manfred Hauke geäußerten Vorwürfe,
bevor er sich …Mehr
Die Geschichte von Alice Weidels Großvater
Ups das wusste ich auch nicht .... Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Ob Alice deswegen lesbisch ist, weil ihr Opa ein Nazi war?
Erinnerte an Anschlag auf CSD: Regenbogenbank in Berlin zerstört
Die Bank wurde am 6. August unter anderem im Beisein des Queerbeauftragten aufgestellt. Es sollte ein Ort der stillen Anteilnahme und ein Zeichen der Solidarität mit der queeren Community sein. (Foto: picture alliance/dpa)
Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) sollte eine Bank in Regenbogenfarben ein Gedenkort sein – diese Bank ist jetzt zerstört. Das berichtet der Queerbeauftragte des Berliner Senats, Alfonso Pantisano. "Heute Morgen erreicht mich dieses Foto aus dem Berliner Tiergarten - und ich bin gerade wirklich fassungslos", schreibt er auf Instagram und postet ein Bild der zerstörten Bank. "Wer einen Ort beschädigt, an dem Menschen um eine Tote trauern und an die Verletzten eines Terroranschlags erinnern, überschreitet für mich eine Grenze, für die mir langsam die Worte fehlen."
Der Bezirk Mitte hatte die Bank erst am 6. August aufgestellt und zudem den Baum ersetzt, der nach dem islamistisch motivierten Anschlag gefällt werden musste. Eineinhalb …Mehr
Jude gegen Neonazi: Entsetzen über Boxkampf in Florida
Ein Kickbox-Kampf zwischen einem Neonazi und einem Juden vor Tausenden von Zuschauern in Florida sorgt im Nachgang für Entsetzen. Wie die Website "The Bulwark" berichtet, kämpfte der jüdische Influencer Ben Azoulay gegen Paul Miller, der als Livestreamer die Erzählung "weißer Überlegenheit" (white supremacy) verbreitet und online als "Gypsy Crusader" bekannt ist. Miller habe "SS"-Blitz-Tattoos auf der Brust und soll vor dem Kampf den Hitlergruß gezeigt haben, während er zu einem Nazi-Marschlied umherlief, heißt es in dem Bericht. Nachdem er Azoulay besiegt hatte, schwenkten Millers Fans demnach eine Hakenkreuzflagge und zeigten ebenfalls den Hitlergruß.
Unglaublich: Das Ganze fand offenbar im Kia Center statt, wo die Orlando Magic ihre NBA-Spiele austragen. "Das ist abscheulich", schreibt der Journalist Sam Stein auf X. "Wie konnte @TheKiaCenter das zulassen? Dort spielen doch die Magic. Dort findet auch 'Disney on Ice' statt. Und jetzt gibt es dort auch noch Nazi-Kickboxkämpfe?"…Mehr
In Amerika ist die Nationalsozialistische Partei nicht verboten, Holocaust-
leugnung wird nicht bestraft, weil absolut freie Meinungsäußerung gilt. Allerdings erhielt die winzige Nazipartei sogar Geld von der Biden Administration, um eine rechtsradikale Gefahr zu konstruieren, wie Tulsi Gabbard enthüllte.
Die Rassisten denken allerdings nicht konsequent, weil Asiaten Weiße bei Intelligenztests fast immer schlagen, Afrikaner schlagen Weiße bei Marathons meistens, Männer sind sportlicher als Frauen usw...
Letztlich ist laut Paulus nicht relevant, ob wir Juden "Griechen", Männer oder Frauen sind, wir sind einer in Christus. Wichtig ist weder unsere Herkunft, Intelligenz, Körperkraft, oder Geld, sondern ob wir Gutes tun und Gott und den Nächsten lieben.
"Zigeuner"-Spruch: Zentralrat zeigt AfD-Chef Chrupalla an
Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma hat nach eigenen Angaben bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg Strafanzeige und Strafantrag gegen AfD-Chef Tino Chrupalla wegen Volksverhetzung und Beleidigung gestellt. Anlass ist ein Wahlkampfauftritt Chrupallas in Grimmen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort hatte sich Chrupalla zum Fund von zwei Pistolen in einem Wald bei Berlin geäußert, die möglicherweise für Attentate versteckt wurden. Er sprach in dem Zusammenhang von Propaganda und "Kriegsgetrommel". "Da findet man zwei Waffen, zwei Pistolen die wahrscheinlich irgendwelche Zigeuner dort verloren haben, beim Pilzesuchen", sagte er und bekam Applaus.
Im Fall des Waffenfunds ermittelt der Generalbundesanwalt gegen einen Tatverdächtigen wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Anklagebehörde bestätigte den Eingang des Strafantrags und der Strafanzeige gegen Chrupalla. Nach Worten eines Sprechers der …Mehr
Sicher meint er AfD Zigeuner.
Ist ein AfD-Verbot demokratiefeindlich? Juristin widerspricht
01.09.2026. "Ich habe keine Zweifel"
Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hält ein Verbotsverfahren gegen die AfD für juristisch aussichtsreich. Juristin Valentina Chiofalo verweist auf Tausende geprüfte Aussagen - und warnt vor den Handlungsmöglichkeiten einer AfD-geführten Landesregierung.
Ist ein AfD-Verbot demokratiefeindlich? Juristin …
Hunderte Unternehmen sorgen sich um die Demokratie - Bündnis gegründet
01.09.2026 "Wirtschaft braucht Zuwanderung"
Gründungsveranstaltung des Vereins "Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland" im Haus der Bundespressekonferenz (Foto: IMAGO)
Für Hunderte Unternehmen ist es an der Zeit, Position zu beziehen. Demokratieförderung und Weltoffenheit seien Zukunftsinvestitionen, sagen sie und werben für mehr Einwanderung. Mit Sorge blicken sie auf das AfD-Programm.
Rund 2500 Unternehmen haben sich zum Verein "Wirtschaft für ein weltoffenes Deutschland" zusammengeschlossen. "Weltoffenheit und Demokratieförderung sind keine Kostenfaktoren, sondern Investitionen in die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen", sagte Vereins-Vorständin Sylvia Pfefferkorn. Nicht nur Start-ups und Mittelständler engagieren sich. Auch Konzerne oder ihre Tochterunternehmen sind dabei, etwa Volkswagen und Infineon.
"Jedes verantwortungsbewusste Unternehmen muss sich die Frage stellen, ob es einem stabilen und menschenfreundlichen Wertegerüst folgen will", schreibt der Verein auf seiner Website …Mehr
Nach Nazi benannt: Alpenspitze verliert Namen und Dreitausender-Status
Eine Bergspitze in Österreich hat im Zuge der Aufarbeitung der NS-Zeit ihren Namen und ihren Status als 3000 Meter hohe Erhebung verloren. Bislang war der geografische Punkt in der Gebirgsregion Hohe Tauern als Pillewizer bekannt, benannt nach dem Forscher und NSDAP-Mitglied Wolfgang Pillewizer (1911-1999). Nun hat der Österreichische Alpenverein (ÖAV) dort vor wenigen Tagen die Tafel mit seinem Namen und der Höhenangabe entfernt, wie die Organisation mitteilte. Doch nicht nur das: ÖAV-Vertreter entfernten auch einige Steine, um die Alpenspitze niedriger zu machen. Denn die Brocken waren nach Angaben des Vereins im Jahr 1988 von Pillewizers Unterstützern dort abgelegt worden, um den etwa 2999 Meter hohen Punkt künstlich zu erhöhen. Fortan hatte der Pillewizer auf offiziellen Karten und in Wanderführern als Dreitausender gegolten.
Die Gipfeltafel der Bergspitze wird entfernt. (Foto: picture alliance/dpa/ÖAV)
Die nunmehr namenlose Erhebung ragt aus einem Berggrat, nördlich des 3657 …Mehr
Hakenkreuzsymbol entdeckt: 55-Jähriger stellt Waffen im 3D-Drucker her
Die Polizei hat bei einem 55-Jährigen in Nordrhein-Westfalen mehrere mit einem 3D-Drucker hergestellte Schusswaffen gefunden und beschlagnahmt. Zudem fanden die Beamten Munition und verbotene Waffenteile, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Wuppertal mitteilten. Außerdem wurden zwei 3D-Drucker sowie zehn weitere, sogenannte erlaubnisfreie Waffen, für die keine Genehmigung erforderlich ist, mitgenommen. Zuvor hatte der Arbeitgeber des Mannes die Polizei verständigt, weil im Spind des 55-Jährigen eine scharfe Schusswaffe entdeckt worden war.
Diese Schusswaffe soll mit einem 3D-Drucker hergestellt worden sein. (Foto: picture alliance/dpa/Polizei Wuppertal)
Der Arbeitgeber war demnach bei einer routinemäßigen Kontrolle von Firmencomputern darauf gestoßen, dass der Mitarbeiter Dateien zum Bau von Schusswaffen heruntergeladen und gespeichert hatte. In der Folge wurde der Spind des wegen Krankheit abwesenden 55-Jährigen kontrolliert. Das Motiv für seine Bewaffnung war zunächst unklar …Mehr
Stephan Bothe
Seit 2016 ist er Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Lüneburg. Seit 2020 stellvertretender Vorsitzender der AfD Niedersachsen. Bothe ist Innenpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion und Mitglied des Ausschusses für Inneres und Sport. Aufgrund vorausgegangener parteiinterner Konflikte war er von September 2020 bis zum Ende der Legislaturperiode im November 2022 fraktionsloses Mitglied des Landtags.
Bei der Landtagswahl in Niedersachsen 2022 zog Bothe erneut über die Landesliste der AfD in den Landtag ein.
Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen 2026 wollte Bothe im Landkreis Lüneburg als Landrat kandidieren. Der Kreiswahlausschuss lehnte die Zulassung Bothes jedoch ab, da er begründete Zweifel daran hatte, dass Bothe die erforderliche Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzustehen. Grundlage der Ablehnung sei auch eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover von Juni 2026, dass der Niedersächsische Verfassungsschutz den AfD-Landesverband …Mehr