Folgt man linken Politikern und Medien, dann müssten Frauen vor Lebensschützern „geschützt“ werden. Tatsächlich zeigen neue Daten: Während es keine belastbaren Tatsachen von aggressiven Lebensschützern gibt, gehen Abtreibungsgegner selbst gegen Minderjährige gewaltsam vor.
Ausgangspunkt ist ein Artikel der Kronen-Zeitung, der behauptet, Lebensschützer hätten Frauen und Personal vor dem Kepler-Klinikum in Linz bedrängt. Diese Darstellung wird jedoch von der Polizei Oberösterreich ausdrücklich zurückgewiesen, da keine entsprechenden Anzeigen oder Einsätze dokumentiert sind. Kritiker werfen Medien und Politik vor, unbelegte Vorwürfe zu verbreiten. Besonders kontrovers ist die Rolle politischer Entscheidungsträger. Die oberösterreichische Landeshauptmannstellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) spricht sich klar gegen Kundgebungen von Lebensschützern in der Nähe von Spitälern aus, obwohl laut Polizei keine Störungen bekannt sind. Auf Bundesebene treiben Vertreterinnen der Grünen, insbesondere Meri Disoski, Gesetzesinitiativen für sogenannte „Schutzzonen“ bzw. Bannmeilen rund um Abtreibungseinrichtungen voran. Diese würden Gebete, Mahnwachen und Demonstrationen in einem bestimmten Umkreis verbieten. Gegner dieser Maßnahmen sehen darin einen schweren Eingriff in Grundrechte wie Meinungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit. Die Menschenrechtsorganisation ADF International argumentiert, dass der Gesetzentwurf mehrere verfassungsrechtliche Prinzipien verletze und keine rechtliche Notwendigkeit bestehe, da bestehende Gesetze bereits ausreichend Schutz vor Belästigungen böten.