Mehrere katholische Bischöfe kritisieren den Priester Wolfgang Rothe, der zwar im Betroffenenbeirat sitzt, aber möglicherweise vor Jahren selbst Missbrauch an einem Seminaristen begangen hat.
Redaktion - Freitag, 30. Januar 2026, 11:00 Uhr. Mehrere katholische Bischöfe kritisieren den umstrittenen Priester Wolfgang Rothe, der kürzlich mit dem Bayerischen Verfassungsorden ausgezeichnet wurde. Nach einer Recherche des Magazins Cicero äußerten sie sowohl innerkirchlich als auch gegenüber staatlichen Stellen ihre Vorbehalte. Anfang Dezember 2025 wurde Rothe im Münchner Maximilianeum mit dem Bayerischen Verfassungsorden geehrt. In der Begründung hieß es, Rothe trete „vehement ein für die Rechte queerer Menschen“ und verleihe Missbrauchsopfern eine „hörbare Stimme“. Als Mitinitiator der „#OutInChurch“-Bewegung und Queerseelsorger des Erzbistums München und Freising setzt er sich für die Segnung homosexueller Verbindungen ein. Während Politiker wie der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gratulierten, blieb eine Reaktion seines Vorgesetzten, Kardinal Reinhard Marx, aus. Laut dem Magazin Cicero gab es bereits im Vorfeld der Ehrung deutliche Kritik aus Kirchenkreisen …