Die KHKT gilt seit ihrer Gründung im Jahr 2020 – sie ging damals aus der Philosophisch-Theologische Hochschule der Steyler Missionare in Sankt Augustin unweit von Bonn hervor – als eine Einrichtung mit eher konservativem Profil, verglichen mit dem Lehrbetrieb an den staatlichen Universitäten in Deutschland.
Es könnte sein, so Zulehner, dass es eine Entwicklung wie bei den Ministrantinnen geben werde. "Diese waren auch verboten, aber dienten zumeist weiter am Altar. Heute stoßen sich nur noch wenige daran, dass Frauen als Messdienerinnen im Altarraum auftauchen." Manche Dinge entwickelten sich einfach.
Was soll ich von einer Predigt erwarten, wenn sie von "Wort-Gottes-Feier-Leiter:innen" gehalten wird, deren theologische Bildung aus 2 Wochenend-Lehrgängen besteht? Der Höhepunkt in deren "Liturgie" ist die Kollekte.
Pfarrer Schießler, der der seit Jahren eine Beziehung zu einer Frau pflegt, die er als seine "Lebenspartnerin" bezeichnet, betonte: "Du brauchst eine Bezugsperson. Du musst wissen: Für wen bist du verantwortlich und wer fühlt sich für dich verantwortlich?" Es sei ein großes Geschenk, wenn ein Mensch jemanden treffe und das dabei spüre.
Und jeder Mörder hat das Recht, nur von einem Richter verurteilt zu werden, der auch schon einmal einen Mord begangen hat, damit der aus Erfahrung urteilen kann. Und jeder Krebskranke darf sich auch nur noch von einem Onkologen behandeln lassen, der selbst eine Krebserkranung hinter sich hat, weil nur der ihn verstehen kann. Ist doch vollkommen einleuchtend, oder?
Die Piusbruderschaft hat gegen die Exkommunikation ihrer Bischöfe offiziell Beschwerde eingelegt und beim Dikasterium für die Glaubenslehre die Rücknahme des entsprechenden Dekrets beantragt. Sie begründet dies damit, dass die Bischofsweihen aus einer angeblichen Notlage der Kirche erfolgt seien und keine Absicht bestanden habe, ein Schisma zu verursachen. Nach kirchlichem Recht setzt der Antrag die Wirksamkeit der Exkommunikation bis zur endgültigen Entscheidung vorläufig aus. Sollte der Antrag abgelehnt werden, kann die Piusbruderschaft die Apostolische Signatur, das höchste Verwaltungsgericht der Kirche, anrufen.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. legt formell Einspruch gegen das am 2. Juli vom Dikasterium für die Glaubenslehre erlassene Dekret des Vatikans ein, mit dem ihre sechs Bischöfe exkommuniziert wurden. Am 11. Juli reichte sie die nach kanonischem Recht vorgeschriebene vorläufige Berufung ein. Nach Angaben der Bruderschaft wird durch diese Einreichung die Vollstreckung des Dekrets vorübergehend ausgesetzt, solange das Berufungsverfahren läuft. Mitteilung vom 13. Juli Die Priesterbruderschaft St. Pius X. gibt bekannt, dass sie als Reaktion auf das am 2. Juli 2026 vom Dikasterium für die Glaubenslehre erlassene Dekret am 11. Juli gemäß den Kanones 1734 ff. des Kodex des kanonischen Rechts einen vorläufigen Rechtsbehelf bei demselben Dikasterium eingelegt hat. Dieser Antrag, der den obligatorischen vorläufigen Schritt vor der möglichen Einlegung eines hierarchischen Rechtsbehelfs darstellt, bewirkt gemäß Kanon 1353 des Kodex des kanonischen Rechts die Aussetzung der Vollstreckung des …Mehr
. Beim Pflichtzölibat spricht Würtz sich für eine offene, sorgfältige Debatte aus. Man müsse genau abwägen, was Aufgabe und Gewinn einer möglichen Änderung wären.
Umgekehrt liegen dieser Redaktion Stellungnahmen vor, die den Verdacht einer Intrige nahelegen. Deren Ziel sei es dem Vernehmen nach gewesen, das Führungstrio loszuwerden, weil es sich Plänen einer immer weiteren Orientierung nach Rechts und dem Aufbau eines Netzwerks mit Verbindungen zu finanzkräftigen, ultrakonservativen Kreisen in den USA widersetzt habe.
Speaking off-the-cuff at lunch with 200 poor people from the Diocese of Rome, and welcoming them to the Pontifical gardens of Castel Gandolfo, Pope Leo XIV says: “I didn’t prepare a speech because I am hungry. I’m hungry for justice, I’m hungry for authentic charity, I’m hungry for a Church that knows how to opens its doors, welcomes and looks after everyone.”
Die Ernennung von Bischof Christian Würtz nach Eichstätt ist kaum zu rechtfertigen und erfolgte in voller Kenntnis seiner Positionen. Würtz ist kein unbekannter Kleriker. Er hat als Weihbischof öffentlich zentrale Texte des Synodalen Weges unterstützt, darunter zu Segnungsfeiern, Genderfragen und einer Reform der kirchlichen Sexuallehre. Auch seine Haltung zu Maria 2.0 war bekannt. All das war in Rom längst bekannt.
Heute hat Leo XIV. den 55-jährigen Monsignore Christian Würtz zum Bischof von Eichstätt in Deutschland ernannt. Leo XIV. entschied sich erneut für einen Kirchenrechtler. Der gebürtige Karlsruher studierte ursprünglich Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg, bevor er ins Priesterseminar eintrat. Er verfügt über zwei Doktorgrade – einen sowohl im Zivil- als auch im Kirchenrecht (doctor iuris utriusque) und einen weiteren in Theologie. Zudem war er als Rektor des Priesterseminars in Freiburg tätig. Mit 48 Jahren war er der jüngste Bischof in Deutschland, als er 2019 zum Weihbischof von Freiburg geweiht wurde. Mit 55 Jahren wird er nun der jüngste Diözesanbischof in Deutschland. Gehört zur „Regenbogen“-Fraktion unter den Bischöfen Im September 2022 stimmte Monsignore Würtz im Rahmen des Deutschen Synodalen Weges für das umstrittene Dokument zur „Lehrmäßigen Neubewertung der Homosexualität“. In dem Dokument wurde argumentiert, dass homosexuelle Orientierung „nicht selbst gewählt …Mehr
Senad Mrkaljevic erzählt an diesem Berliner Sommertag von seinem Leben, das nicht immer geradlinig verlief. Geboren wurde er in Brcko im heutigen Bosnien und Herzegowina. "Ich erinnere mich daran, dass das Zusammenleben der Religionen damals in meiner Nachbarschaft gut klappte. Ich sah zum Beispiel als Kind bei unseren serbischen Nachbarn eine christlich-orthodoxe Liturgie im Fernsehen und erklärte danach: "Ich will Iman werden." Da habe der Nachbar entgegnet: "'Werde doch Pape' - also Gemeindepriester. Damals lachten wir zusammen darüber; ein paar Jahre später, als der Krieg ausbrach, wäre das nicht mehr möglich gewesen."
Der Washingtoner Erzbischof, Kardinal Robert McElroy, hat erklärt, dass die Abberufung des Chefexorzisten Stephen Rossetti nichts mit dessen Aussagen über Ufos zu tun hatte. Ausschlaggebend sei vielmehr gewesen, wie Rossetti sein Amt ausgeübt habe. Damit widerspricht er sich selbst, um nicht zu sagen, er lügt.
Kardinal Robert McElroy aus Washington erklärt nun, er habe Monsignore Stephen Rossetti nicht wegen dessen Äußerungen zu Dämonen und UFOs als Exorzisten in Washington abberufen, sondern weil der Exorzismus ein privater Dienst sein sollte. In einem am 8. Juli veröffentlichten Interview vom 29. Juni erklärte McElroy, sein Einwand bestehe darin, dass Exorzisten sich darauf beschränken sollten, Menschen in schwerwiegenden Fällen diskret zu helfen, anstatt öffentlich aufzutreten: „Es ging nicht um die Frage der UFOs … mein Hauptkritikpunkt ist, dass ich die traditionelle Rolle eines Exorzisten für eine sehr private halte.“ Diese Erklärung steht im Widerspruch zu der eigenen Erklärung der Erzdiözese vom Juni, in der die Enthebung angekündigt wurde. Darin hieß es, Rossettis Äußerungen zu UFOs „untergraben in schwerwiegender Weise die sehr präzise Lehre der Kirche über den Teufel, Dämonen und den Exorzismus“. Monsignore Rossetti hatte in einem Video erklärt, er halte viele UFO-Sichtungen …Mehr
Erzbischof Georg Gänswein hofft, dass die Einschränkungen für die Messe im römischen Ritus aufgehoben werden, wie er am 7. Juli gegenüber „Il Giornale“ erklärte. Mit Blick auf das Motu Proprio „Summorum Pontificum“ von Benedikt XVI. aus dem Jahr 2007 erklärte Monsignore Gänswein, der Papst habe „die vollen Rechte eines Ritus, der nie abgeschafft worden war“, wiederherstellen wollen: „Sein Ziel war es, ihm wieder seinen rechtmäßigen Platz innerhalb der Kirche einzuräumen und den Frieden im liturgischen Leben der Kirche wiederherzustellen.“ Laut Erzbischof Gänswein war „Summorum Pontificum “ nicht als Schritt zur Versöhnung mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. gedacht. Vielmehr „richtete es sich an die Kirche selbst“. Benedikt XVI. zeigte sich mit den Ergebnissen dieser Reform zufrieden. „Sie begann, Früchte zu tragen. Besonders gut funktionierte sie bei jungen Menschen, was sich vor allem an den stetig wachsenden Teilnehmerzahlen der jährlichen Wallfahrt von Paris nach Chartres …Mehr
Zwei Priester feiern 30jähriges Jubiläum in Klagenfurt: Am 1. Juli feierten sie deshalb mit einer Kinderschar aus dem Europagymnasium eine heilige Messe, am Boden sitzend und mit Fladenbrot. Quelle: kath-kirche-kaernten.at/pfarren/detail/C3080/30-j…
Am Samstag, dem 11. Juli, werden etwa 200 sozial benachteiligte Menschen aus der Diözese Rom an der Veranstaltung „Mittagessen mit dem Papst“ teilnehmen – einem Tag der Gastfreundschaft und Gemeinschaft im Borgo Laudato Si', das sich in den päpstlichen Gärten von Castel Gandolfo befindet. Auf dem Programm stehen eine Eucharistiefeier mit der Liturgie für die Bewahrung der Schöpfung, eine Begrüßung mit Erfrischungen, eine Führung durch Borgo Laudato Si' und schließlich ein gemeinsames Mittagessen mit Papst Leo XIV.
Heute hat das Generalsekretariat der Synode den Vorbereitungsrahmen für das Treffen vom 7. bis 14. Oktober zur Umsetzung von „Amoris Laetitia“ zwischen Papst Leo XIV. und den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen veröffentlicht. Das Treffen findet anlässlich des zehnten Jahrestags von „Amoris Laetitia“ statt. Das Format wird als „synodal“ beschrieben und umfasst einen Prozess des Zuhörens, des Gebets und der Unterscheidung. Ziel ist es, „die Richtung zu erkennen, in die uns der Heilige Geist heute führt“. Die fünf Diskussionsthemen lauten: • Familien heute: Realität, Schönheit und Herausforderungen • Junge Menschen und die Entdeckung der Berufung zur Ehe (einschließlich zusammenlebender Paare) • Das Eheleben: die ersten Ehejahre – eine entscheidende Zeit • In den Schwierigkeiten des Lebens: Begleitung und Unterstützung • Christliche Familien als Träger der kirchlichen Sendung Das vierte Thema befasst sich mit dem „Scheitern“ und der „Kluft zwischen Ideal und Realität“. Es heißt, dass …Mehr
@Erich Christian Fastenmeier Weil Pascal Schreiber, Michael Goldade, Michel Poinsinet de Sivry und Marc Hanappier vorerst noch nicht zur Verfügung stehen.