Jesus, Maria ich liebe Euch, rettet Seelen, rettet Priesterseelen,
rettet die Jugend.
Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer zum Hochfest Pfingsten
Predigt Pfingstsonntag, 24.5.2026
Perikopen: Apg 2,1-11Joh 20,19-23
Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!
Ein Hochwasser, eine Überschwemmung ist eine furchtbare Sache. Es richtet enormen Schaden an. Vor dem Feuer kann man weglaufen, vor dem Wasser nicht. Man kommt ihm nicht aus. Ja, eine Überschwemmung ist eine furchtbare Sache. Es gibt aber auch eine positive Überschwemmung und genau diese feiern wir zu Pfingsten, nämlich eine geistige Überschwemmung. Und diese geistige Überschwemmung schenkt uns eine pfingstliche Erlebniswelt, auf die wir uns einlassen sollen, die wir eben erleben dürfen. Aber wie dürfen wir Pfingsten erleben? Drei Gedanken dazu. Erstens: Zu Pfingsten zuckt es. Zusammenzucken tun wir, wenn der Zahnarzt mit dem Bohren beginnt, wenn wir uns die Finger verbrennen, wenn uns etwas erschreckt oder etwas ganz überraschend daherkommt. Da zuckt man zusammen. Genau das hat der Heilige Geist zu Pfingsten getan, als er das Haus erfüllte, wo die Apostel und Maria …Mehr
Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer zum 7. Ostersonntag
Predigt 7. Ostersonntag, 17.5.2026, Nst.+Ok.
Perikopen: Apg 1,12-14Joh 17,1-11a
Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!
Eine gruppendynamische Regel lautet: „Druck von außen führt zum Zusammenschluss im Inneren?“ Das hat in der Kirchengeschichte oft gestimmt. Dort, wo der Druck von außen groß war, wo es Bedrohung gab, war das Christentum nach innen hin oft sehr stark. Denken wir hier zurück an die Christenverfolgungen der ersten Jahrhunderte. Oder denken wir an die Kirche in der NS-Zeit. Trotz Verfolgung und Diffamierung alles Christlichen, hat der Zweite Weltkrieg die Kirchen in einem ungeheuren Maß angefüllt, wie wir es seitdem nicht mehr erlebt haben. Auch auf die heutige Lesung lässt sich diese Regel anwenden. Nach der Himmelfahrt Jesu sperren sich die Apostel ein. Noch ist Karfreitag und Auferstehung nicht recht verdaut, jetzt ist er auch noch ganz weg und man steht unter Beobachtung einer Umwelt, die nicht ganz freundlich gesinnt scheint. Der Druck ist da. Aber …Mehr
Gebet um die sieben Gaben des Hl. Geistes
Gebet um die Gaben des Hl. Geistes (Kann auch als Pfingstnovene gebetet werden)
Komm, Heiliger Geist! Erfülle die Herzen Deiner Gläubigen mit
Deiner himmlischen Gnade. Schenke uns Deine sieben Gaben:
Die Gaben der Weisheit und des Verstandes, die Gaben des Rates und der Stärke, die Gaben der Wissenschaft und der Frömmigkeit
und erfülle uns mit der Gabe der Furcht des Herrn.
Erleuchte unsern Verstand zu allem Guten und entzünde in uns das
Feuer Deiner göttlichen Liebe, dass wir alle Gefahren unseres Seelenheiles siegreich überwinden, unseren heiligen katholischen
Glauben treu bewahren und jederzeit standhaft in Wort und Werk
bekennen. Dann werden wir unter Deiner Führung sicher zu Deiner
seligen Anschauung gelangen. Der Du mit dem Vater und dem
Sohne lebst und herrschest, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Christi Himmelfahrt
„Wir sollten für den Himmel leben“
Scott Borba, Mitbegründer von e.l.f. Cosmetics und Millionär, verschenkte sein komplettes Vermögen und folgte dem Ruf Gottes: Am 23. Mai wird er zum Priester geweiht.
Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer zum Fest Christi Himmelfahrt
Predigt Christi Himmelfahrt, 14.5.2026
Perikopen: Eph 11,17-23Mt 28,16-20
Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!
„Er kehrt zu dir heim, nicht um uns Menschen zu verlassen, er gibt den Gliedern seines Leibes die Hoffnung, ihm dorthin zu folgen, wohin er als erster vorausging“ So drückt es die Präfation des heutigen Festes sehr schön aus. Sie drückt damit gut aus worum es am heutigen Fest geht, nämlich um die christliche Hoffnung. Der Auferstandene kehrt zu seinem Vater in den Himmel zurück. Er möchte uns da alle mitnehmen. Er möchte uns alle dort einmal haben. Dort wo er ist, sollen wir alle einmal sein. „Wo ich bin soll auch der sein, der mir dient,“ hat er schon zu seinen Lebzeiten gewagt. Die Hoffnung einmal ganz bei ihm zu sein, wenn wir ihm wohlgemerkt in diesem Leben entsprochen haben. Aber wie kann diese Hoffnung wirklich groß werden in unserem Herzen? Wie kann sich diese Hoffnung einmal an uns erfüllen? Die Lesung aus dem Epheserbrief gibt uns die Antwort, gibt …Mehr
Kann es eine solche Liebe geben? Aus der Zeitschrift "Triumph des Herzens" der Familie Mariens, Heft II 2026
Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer zum 6. Ostersonntag & Muttertag
Predigt 6. Ostersonntag, 1ß.5.2026, Gruppengottesdienst Erstkommunion und Muttertagsmesse in Oberkappel und Lembach Perikopen: Apg 8,5-8.14-17 Joh 14,15.-21
Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben, vor allem liebe Erstkommunionkinder, liebe Mütter, Großmütter und mütterlichen Menschen!
Am heutigen Muttertag sagen wir auch beim Gottesdienst ein großes Danke und Vergelts Gott für so viel Mütterlichkeit im eigenen Leben und in unserer Welt. Davon leben wir, dadurch konnten wir wohl diejenigen Menschen werden, die wir sind. Und da dürfen wir einfach fragen: Was macht einen mütterlichen Menschen aus? Können nicht auch wir alle mütterliche Menschen sein. Drei Gedanken dazu. Erstens: Die Mutterhände. Ja, die Hand der Mama kennen wir alle. Diese Hände haben uns schon als ganz kleine Babys gehalten. Die Mama war nach der Geburt die erste, die uns gehalten. Und wie oft haben uns diese Hände getragen, haben unsere Hand gehalten, haben uns begleitet. Ja, die Hände der Mama sind …Mehr
Anbetung in Maria Trost, Südböhmen
youtube.com/live/8mGcZuhWjxA?cbrd=1&ucbcb=1
3.: "Vom Throne steige, dich zu mir neige, liebster Herr Jesus, mein Herz ist dir bereit."
Maiandacht
Heute Sonntag 3.Mai um 19.30h Maiandacht mit Pfarrer Maximilian Pühringer, zu sehen auf Youtube unter Pfarre Oberkappel 2026_05_03 19:30 Maiandacht mit eucharistischem …
Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer zum Evangelium vom 5.Ostersonntag
Predigt 5. Ostersonntag, 3.5.2026, VA Lb. + Nst.
Perikopen: Apg 6,1-7 Joh 14,1-12
Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!
„Herr zeig uns den Vater, das genügt uns,“ sagt Philippus zu Jesus. Gott sehen, Gott schauen, das ist das heutige Thema. Wie können wir Gott sehen? Drei Gedanken dazu. Erstens: Wir brauchen hier ein wenig Hintergrundwissen aus dem Alten Testament. Bei den gläubigen Juden galt der Blick auf Gott als tödlich. Nicht, weil Gott so finster und grantig dreinschaut, sondern weil der Mensch in seiner Unvollkommenheit die Heiligkeit Gottes gar nicht aushalten kann. Gott sehen, das hatte für die Juden etwas Furchterregendes und Faszinierendes zugleich. Einerseits war man der Überzeugung, dass man das Sehen Gottes sicherlich nicht aushält, andererseits gab es den Wunsch, einmal einen Blick auf die Herrlichkeit Gottes werfen zu dürfen. Nur ganz wenigen in Israel wurde dieser Wunsch erfüllt, und wenn es geschah vergingen die Betroffenen vor Angst, wie Jesaja zum …Mehr
Maigrüße an alle
@RupertvonSalzburg Vielen Dank für diese lieben Grüße und den Segen der Maien-Königen, für uns alle ... !
Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer zur Florianimesse der Feuerwehr am 5.Ostersonntag
Predigt Florianimesse der Feuerwehr, 5. Ostersonntag, 3.5.2026, Ok.+ Lb. Perikopen: Apg 6,1-7 Joh 14,1-12
Liebe Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!
Im Jahr 2018 hatte die oberösterreichische Landesaustellung ein interessantes Motto. Es lautete: „Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich.“ Die Aufmerksamkeit richtet sich hier auf alles, was durch die Römer bis heute unsere Gesellschaft geprägt hat. Das ist viel. Der Standard der Wellnesskultur wurde über Jahrtausende nicht mehr erreicht. Auch das europäische Straßennetz geht zu einem nicht geringen Teil auf die römischen Legionen zurück. Architektur, Aquaedukte und Brückenbau aus der Römerzeit wurden von den Künstlern der Renaissance genau studiert. Die Römerzeit hat unser Denken und unsere Bildung, unser Rechtssystem, unsere Sprache, unsere Alltagskultur beeinflusst. Dieses Erbe haben wir mit vielen anderen Völkern in Europa gemeinsam, ja es bildet ein Fundament …Mehr
Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer bei der Fußwallfahrt am 1. Mai nach Putzleinsdorf
Predigt Wallfahrt nach Putzleinsdorf, 1.5.2026
Perikopen: Mutter der Kirche
Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben, liebe Marienverehrer!
Wir alle dürfen eine gute Beziehung zu Maria pflegen. Auch wir sind Maria anvertraut, wie der Jünger der Jesus liebt. Auch wir dürfen und sollen Maria in das Unsere aufnehmen. Wir sind Maria anvertraut. Sie ist auch unsere Mutter. Wir haben eine Mutter im Glauben. Dazu drei Gedanken. Erstens: Der russische Schriftsteller Dostojewski (1821-1881) hat dies nur zu gut verstanden. Vier Jahre seines jungen Lebens musste er in einem Zwangslager in Sibirien verbringen. Sieben Jahre nach seiner Entlassung schrieb er seine dortigen Erlebnisse in seinen „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ nieder. Darin erfahren wir von einem jungen Sterbenden, der etwa 25 Jahre alt war, einst hochgewachsen und von edlem Aussehen. Auffallend waren vor allem seine leuchtenden Augen. Jetzt, da er im Sterben lag, war sein Körper bis auf Haut und Knochen abgemagert. …Mehr
Predigt von Pfarrer Maximilian Pühringer am 4.Ostersonntag
Predigt 4. Ostersonntag, 26.4.2026
Perikopen: Apg 2,14a.36-41Joh 10,1-10
Liebe Brüder und Schwestern im gemeinsamen Glauben!
Der gute Hirte schaut auf uns. Er schaut nicht nur auf sich. Drei Gedanken dürfen uns wieder helfen das zu vertiefen, damit wir es gut glauben können. Erstens: „Bin ich denn der Hüter meines Bruders?“ Ganz am Anfang der Heiligen Schrift findet sich dieses Wort, das dem guten Hirten wohl widerspricht. Kain antwortet, als Gott ihn nach seinem Bruder fragt. „Bin ich denn der Hüter meines Bruders?“ Die Frage wird auch heute noch gestellt. Was geht mich der andere an. Ach, lass mich doch in Ruhe ! Hauptsache mir geht’s gut! Kain ist nicht nur eine Gestalt von anno dazumal. Kain ist eine Art zu denken und über Leichen zu gehen. Kain lebt in jedem, der sagt: „Was geht mich das an? Bin ich denn der Hüter meines Bruders?“ Egal ob man den Satz ausspricht oder ihn nur denkt, man weist damit Verantwortung von sich weg. Zweitens: Bin ich denn der Hirte meines Bruders? …Mehr